A Family Affair
Regie: Helen Lesnick
USA 2001
108'
35mm, OF
Nach der traumatischen Trennung von ihrer zickigen Liebsten
zieht es Rachel Rosen weg von New York und ins heimatliche San Diego. Doch auch
dort findet Rachel nicht die verdiente Ruhe: Ihre Mutter - eine jüdische
selbsternannte LesbenSchwulen-Übermutti - setzt sich in den Kopf für
ihre Tochter eine geeignete Traumfrau zu suchen. Denn die Eltern würden
schließlich nichts lieber sehen, als wenn die spontane Rachel endlich
durch ein 'nettes Mädchen' gebändigt würde. Entschlossen, "Ms.
Rightowitz" zu finden, hat Rachel mehrere Blind Dates, die sich aber alle
als Alptraum erweisen. Schließlich läßt sie sich von ihrer
Mutter mit Christine verkuppeln, einem typischen California Girl. Christines
Versuche sich in ihre neue jüdische Familie zu integrieren, betrachtet
Rachel zunächst mit Skepsis. Doch die Mutter scheint eine gute Wahl getroffen
zu haben, denn schon bald packen Rachel und Christine gemeinsam die Koffer...
Freunde und Familie warten nun gespannt, ob Rachel die neue Beziehung auf's
Spiel setzt - denn sie wissen um Rachels stille Leidenschaft für ihre Ex,
und was würde wohl passieren, wenn diese wieder vor der Tür stünde...?
Ein unterhaltsamer Spielfilm voll abgründigem Humor und ironischen Untertönen,
der seine Charaktere liebevoll auf die Schippe nimmt und dabei das Publikum
mit der Story auf die Folter zu spannen weiß.
Wurde 2002 auf dem 18. Lesben Film Festival Berlin aufgeführt.