Aimée & Jaguar

Regie: Max Färberböck
Drehbuch: Rona Munro, Max Färberböck
mit Juliane Köhler, Maria Schrader, Inge Keller, Kyra Mladeck, Johanna Wokalek, Elisabeth Degen, Heike Makatsch
121 Min., D 1998

Verfilmung nach dem Roman Aimée & Jaguar von Erica Fischer
1998, Taschenbuch, 313 Seiten, DTV, Mchn., ISBN: 3423084065, EUR 9,00 bestellen...
2001, Taschenbuch, 313 Seiten, Rowohlt TB-V., Rnb., ISBN: 349922965X, EUR 8,00 bestellen...

Lilly ist Ende zwanzig, Mutter von vier Kindern und Trägerin des Mutterkreuzes. Brav, bieder, politisch eine Mitläuferin, besteht der einzige Reiz in ihrem Leben in wechselnden Liebschaften. Bis sie Felice trifft, eine Jüdin, die im Untergrund lebt, unter falschem Namen für eine Nazizeitung arbeitet und eine Widerstandsgruppe mit Informationen versorgt. Die Liebe zueinander verändert das leben beider Frauen grundlegend. Lilly läßt sich scheiden, Felice gibt ihre Tarnung auf, liefert sich dadurch ihrer großen Liebe aus. Doch das Glück der beiden währt nur kurz.

Blickpunkt Film

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Lief 1998 im Kino.

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Bild

 


Mit einem brisanten Thema deutscher Geschichte beschäftigt sich die Ausstellung "Das kurze Leben der Jüdin Felice Schragenheim". Das Schicksal der lesbischen Jüdin Felice Schragenheim, die 1922 in Berlin geboren wurde aus dem Konzentrationslager Groß-Rosen nicht zurückkehrte, ist auch ein wichtiger Aspekt der Geschichte der Frauen in der NS-Zeit. In Texten, Dokumenten, Fotos, Berichten und Gedichten erzählt die auf der Düsseldorfer "didacta international" erstmals gezeigte Ausstellung von dem kurzen Leben der wohlbehütet in Berlin aufgewachsenen Felice, der zunehmenden Ausgrenzung, dem jähen Abbruch der Schule nach der "Reichskristallnacht", dem endlosen Warten auf ein rettendes Visum, dem Leben im Berliner Untergrund und schließlich der Beziehung mit der "Arierin" Lilly Wust. Felice Schragenheim ist vermutlich im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgekommen. Die Historikerin und Journalistin Erica Fischer hat die Lebensgeschichte von Felice Schragenheim in ihrem Buch Aimee und Jaguar dokumentiert und nachgezeichnet, das 1998 unter dem gleichen Titel verfilmt wurde. Termine und weitere Informationen zur Ausstellung: Wolfgang Wittor, Tel.: 02247/757979

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