refusheApp für geflüchtete FrauenBundesweit einzigartige App „RefuShe“ unterstützt Integration geflüchteter Frauen und bietet Hilfe bei Gewalt

Das Land Nordrhein-Westfalen hat seit Beginn der verstärkten Flüchtlingsbewegungen die Situation geflüchteter Frauen besonders in den Blick genommen. Mit der in Deutschland einzigarten App „RefuShe“ gibt es in NRW für diese Zielgruppe nun ein niedrigschwelliges Informationsangebot. Die App bietet spezifische Informationen für geflüchtete Frauen über ihre grundlegenden Rechte wie Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung sowie über Hilfemöglichkeiten und Notfallnummern. Die App enthält leicht verständliche Texte und Videos, ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch und Paschtu verfügbar und kann ab sofort kostenlos im Google Playstore heruntergeladen werden, siehe mgepa.nrw.de

170222 nrw junge gefluechtete togetherProfessionell begleitet und organisiert wird das Projekt durch Janine Winkler, Ina Wolf, Laura Haverkamp und Waldemar Ginter, die im Rahmen des Projektes als zusätzliche Fachkraft gewonnen werden konnten.Land NRW fördert Projekt zur Stärkung, Integration und Bildung

[PM/red.] Fluchtursachen sind vielfältig, geflüchtete Menschen ebenso. Etwa 5 bis 10% der Menschen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern suchen, sind lesbisch, schwul, bi oder trans* (lsbt*). Oftmals kommen sie aus Ländern, in denen Staat und Gesellschaft Homosexualität und Trans*identität tabuisieren und bis hin zu Gewaltverbrechen und Todesstrafe sanktionieren. Erlebte oder drohende Verfolgung auf Grund der sexuellen und geschlechtlichen Orientierung war und ist für viele ein (zusätzlicher) Grund, Familie, Freund_innen und Heimat zu verlassen.

In Zusammenarbeit mit amnesty international Stuttgart bietet die Weissenburg in den Räumen der Beratungsstelle für geflüchtete lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen Beratung für das Asylverfahren an. Auch professionell oder ehrenamtlich betreuende Personen dürfen ihre Fragen loswerden. Beratungstermine sind jeweils der 2. und 4. Donnerstag im Monat ab 18 Uhr.  Während der Beratungszeit ist die Beraterin unter der Telefon-Nr. 400530-11 erreichbar. Terminabsprachen erfolgen am besten per Mail unter asyl@amnesty-stuttgart.de Weitere Informationen: http://www.zentrum-weissenburg.de/gefluechtete-refugees

Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität[PM/red] Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft. Daher wurde vom LSVD, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und dem Paritätischen Gesamtverband eine Broschüre zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ entwickelt. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de und Staatsministerin Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die Publikation eignet sich z.B. als Einleger für Willkommensmappen in Flüchtlingsunterkünften oder zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Bildungsstätten.

LeTRa LesbenberatungsstelleLeTRa LesbenberatungsstelleIn den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 16.06.16 wurde eine geflüchtete LeTRa-Klientin aus einem Frauenhaus in Oberbayern von Polizeibeamten herausgezwungen. Sie wurde mittags mit einer Sammelabschiebung über Wien in den Kosovo abgeschoben. Dort war sie als lesbische Frau von Zwangsverlobung, familiärer Gewalt und Mord bedroht. Obwohl sie höchst suizidal ist, und über Landtagspetition und Klageverfahren noch nicht entschieden war, wurde sie von den bayerischen Behörden aus ihrem vertrauten Umfeld herausgerissen.

Bundesministerium für Familie,  Senioren, Frauen und JugendBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendViele Menschen sind den vergangenen Monaten aus ihrer Heimat geflohen und nach Deutschland gekommen, um ein Leben in Sicherheit zu finden. Sie stehen vor der Herausforderung, sich ein neues Leben aufzubauen – oftmals ohne Deutschkenntnisse und ohne ein verlässliches soziales Netzwerk. Das Bundesfamilienministerium steht geflüchteten Menschen mit umfassenden Unterstützungs- und Hilfsangeboten zur Seite und unterstützt sie dabei, schnellstmöglich Fuß zu fassen. Informationsmaterialien zu den Angeboten des Bundesfamilienministeriums können online unter www.bmfsfj.de/informationen-fluechtlinge bestellt werden.

Handreichung LSBTTI FlüchtlingeHandreichung LSBTTI FlüchtlingeGemeinsame Publikation von LSVD, Arbeiter-Samariter-Bund und dem Paritätischen

Die Betreuung von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten stellt in der Flüchtlingshilfe eine besondere Herausforderung dar. Auch lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und / oder intergeschlechtliche Geflüchtete sind als besonders schutzbedürftig und vulnerabel anzusehen. Nachdem von der „Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen“ bislang eine Ausgabe für das Bundesland Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stand, ist nun eine überarbeitete, bundesweite Ausgabe erhältlich.

LesbenberatungGruppe für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans und Inter (LSBTIQ) Refugees!

Im Mai 2016 startete die neue Empowermentgruppe „Tapesh für Refugees“ der Lesbenberatung. Die Gruppe richtet sich an LSBTIQ Geflüchtete. Sie bietet einen Ort, sich gegenseitig kennenzulernen, über Informationen zum Leben in Berlin auszutauschen, oder einfach nur gemeinsam Filme zu schauen. Im Gespräch mit Expert_innen wird über Asylrecht, Wohnungsrecht, Gesundheit, Ausgeh-Orte und so weiter informiert. Die Mitarbeiter_innen Salma, die Arabisch, Deutsch und English spricht, und Kaveh, der Kurdisch, Persisch und Deutsch spricht, bieten die Gruppe an.
Nach Bedarf werden auch Mitarbeiter_innen dabei sein, die Serbo-Kroatisch oder Französisch sprechen. Bei anderen Sprachen kann Dolmetschung organisiert werden.
Wann: Mittwochs 15:00 bis 17:00 h
Wo: Lesbenberatung/LesMigraS, Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin

 

welcome to.nrwwelcome to.nrw

Am 22. April 2016 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Flüchtlings-App NRW „Welcome to North Rhine-Westphalia“ (https://welcome-to.nrw/#dashboard) vorgestellt. Die Landesregierung hatte sich auf Initiative des MGEPA (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) entschieden, bei den FAQ LSBTI*Aspekte in die unterschiedlichen Rubriken zu inkludieren.

queer refugeees welcomeErfurt / Weimar / Thüringen: LGBTI Refugees WelcomeWelcome to Thuringia – we are glad you made it this far! https://www.queerweg.de/projekte/lgbti-refugees-welcome

We are volunteers who want to support you on your first steps in Germany.

  • Do you need assistance/help?
  • Do you have any question?
  • Do you feel lonely?

Feel free to get in contact via email (refugees@queerweg.de) or via SMS (01575 - 18 40 920)

queer.salam.cologne ist eine neue Initiative aus der schwul-lesbischen Szene rund um Köln für schwul-lesbische Flüchtlingequeer.salam.cologne ist eine neue Initiative aus der schwul-lesbischen Szene rund um Köln für schwul-lesbische Flüchtlingequeer.salam.cologne ist eine neue Initiative aus der schwul-lesbischen Szene rund um Köln für schwul-lesbische Flüchtlinge, die einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in Köln leistet und sich dabei für die besonders schutzbedürftige Gruppe der LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Transgender-Personen) einsetzt.

Flüchtlinge, die Beratung und Hilfe brauchen, können jeden Donnerstag zwischen 18.30 und 20.00 Uhr zum Queer Café ins Allerweltshaus, Körnerstrasse 77-79 in Köln-Ehrenfeld kommen.

Positionspapier: Berücksichtigung der Bedarfe von geflüchteten LSBTI*Positionspapier: Berücksichtigung der Bedarfe von geflüchteten LSBTI*LSBTIQ* fliehen nicht nur vor Krieg, Naturkatastrophen oder wirtschaftlicher Not aus ihren Herkunftsländern, sondern auch wegen ihrer Verfolgung, Kriminalisierung und Stigmatisierung als LSBTIQ*. Aber nicht nur die Situation in ihren Herkunftsländern, sondern auch die Homo- und Trans*feindlichkeit in Gemeinschaftsunterkünften macht sie zu einer besonders schutzbedürftigen Gruppe unter den Geflüchteten.

Das Kampagnenbüro “anders und gleich – Nur Respekt Wirkt”, in Trägerschaft der LAG Lesben in NRW e.V., hat zum Thema LSBTI* und Flucht umfangreiche Informationen im Netz zusammengestellt. Hier findet sich auch ein Positionspapier zu den Bedarfen von LSBTI*-Geflüchteten.

Positionspapier Berücksichtigung der Bedarfe von geflüchteten LSBTI*

 

In dieser Gruppe soll es um einen Informationsaustausch im Allgemeinen gehen, und darum, wo LGBTIQ-Flüchtlinge in Dortmund und Umgebung Hilfe brauchen und welche. Es soll ein Vernetzungspunkt sein, in den diese Nachrichten gepostet werden und in dem sich Menschen bereit finden, kurzfristig zu helfen.
https://www.facebook.com/groups/1534482176850087/?fref=ts 

welcome cafe sonntags club2Berlin: Welcome Café International @SonntagsClubWeekly event at safe space for queer migrants, refugees, expats, international LGBTIQs and resident Berliners - every Thursday 4 - 6pm

https://www.facebook.com/Welcome.Cafe.International

http://www.sonntags-club.de/

he Sonntags-Club Welcome Café is a weekly event for queer migrants, refugees, expats, international LGBTIQs and friends. We meet up every Thursday from 4 - 6pm. Its a safe space where we can get to know each other, have fun, meet up with locals, share our experiences and give mutual support.

Der Verein Fliederlich hat 2 Etagen in einem Haus in Nürnberg angemietet und bietet eine Unterkunft für lesbische, schwule und trans* Flüchtlinge an.

The lesbian and gay association has rented 2 floors in a house in Nuremberg, and provides a place for lesbian, gay and trans * refugees.

Fliederlich e. V. http://www.fliederlich.de/, Sandstr. 7, 90443 Nürnberg

E-Mail: verein@fliederlich.de 

Telefon: 0911-42 34 57 0
Fax: 0911-42 34 57 20

https://www.facebook.com/FLIEDERLICH/

 

queer refugeees welcomeQueer Refugees Network Leipzig https://www.facebook.com/queernl/

The Queer Refugees Network Leipzig (QueeRNL). We offer counselling, company and congress.

RosaLinde Leipzig e.V.
Lange Straße 11
04103 Leipzig

0341 / 879 69 82 (Beratung/counselling)
0341 / 879 01 73 (sonstige Anfragen/all other questions)
Mail: kontakt@rosalinde-leipzig.de
Internet: www.rosalinde.de 

queer refugeees support Hamburgqueer refugeees support HamburgWir sind eine Gruppe von LGBTIQ* Menschen in Hamburg, die LGBTIQ* Refugees unterstützen wollen. Wir würden uns freuen, dich kennenzulernen. Dazu organisieren wir einen offenen Treffpunkt, kleinere Treffen zu zweit oder zu dritt, sowie Tandems. Außerdem sind wir mit Beratungsstellen in und um Hamburg vernetzt. Vielleicht brauchst Du all das gar nicht und hast einfach nur Lust, neue Leute in Hamburg kennenzulernen? Oder Du hast Lust, selbst aktiv zu werden? Wir freuen uns auf Deine Nachricht! Mehr Informationen zu unseren Treffen, weiterführende Links und Infos findest Du auch auf unserer Homepage: 

www.queer-refugees-support.de 

We’re a group of LGBTIQ* people in Hamburg who want to support LGBTIQ* refugees.

https://www.facebook.com/qrshh/

Rainbow Refugees FrankfurtRainbow-Refugees-Frankfurt.jpgSupport group for lesbian, gay, transgender and other queer refugees in Frankfurt
Contact: +49(0)1575-9101483
https://www.facebook.com/rainbow.refugees.ffm/
rainbowrefugees@gmail.com 

The equality of all people in Germany is non-negotiable. The German constitution secures rights for everybody regardless of religion, gender or sexual identity. We support lesbian, gay, bisexual, transgender or queer refugees regarding life in Germany. We are happy to support with everyday tasks, networking or making new friends in Germany. We are a diverse and friendly crowd of volunteers who meets weekly with LGBT people from all around the world.

RainbowRefugeesRainbowRefugees, organisiert vom CSD-Verein in Dresdem, bietet sowhl Hilfe für Flüchtlinge als auch die Koordination der Herfer*innen an. http://rainbow-refugees.de/

 

queer refugees welcomeLGBTIQ refugees CologneSeit Mitte November 2015 koordinieren sich Aktive, nach dem Startschuss durch den PRIDE SALON, in der Initiative LGBTIQ REFUGEES COLOGNE und nehmen die spezifische Situation lesbischer, schwuler, bisexueller, trans* und intergeschlechtlicher Geflüchteter in den Blick. In enger Zusammenarbeit mit dem selbstorganisierten, migrantischen Projekt Baraka im Beratungszentrum Rubicon sind mehrere Dutzend Aktive daran beteiligt, eine Struktur zu entwickeln, die Unterstützung für LGBTIQ-Geflüchtete bietet und das ehrenamtliche Engagement koordiniert.

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