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Seit nun 10 Jahren setzt sich SchLAu NRW gegen Diskriminierung und für Akzeptanz schwul-lesbischer Lebensweisen ein. Im Zentrum steht die Idee, dass Jugendliche ihre Vorurteile vor allem dann zu hinterfragen beginnen, wenn sie Schwulen und Lesben persönlich begegnen und sich so ein eigenes Bild über sie machen können – jenseits von Medien, Eltern und Schule. Homosexuelle werden für die SchülerInnen dabei zum ersten Mal als echtes Gegenüber greifbar. Deshalb geht SchLAu in Schulen und andere Bildungseinrichtungen, stellt diese Begegnung her und leistet so einen Beitrag zum Abbau von Klischees und Vorurteilen.

Am 17.04.2013 fand der Fachaustausch „Für eine Kindheit und Jugend ohne Transphobie“ des Projekts „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ (im Folgenden: Schule der Vielfalt) in Bochum statt. Der Fachaustausch hatte das Ziel, das Thema für Schule, Jugendhilfe und (Schul-) Verwaltung aufzugreifen, um Perspektiven für die Unterstützung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien, die das Thema betrifft, zu entwickeln. Für den Schulbereich in Nordrhein-Westfalen war es die erste Veranstaltung zum Thema Trans*. Mit 62 teilnehmenden Personen aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und Beratung war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der Veranstaltungsbericht ist als PDF auf der  Homepage abrufbar: www.schule-der-vielfalt.de/17-04-Fachaustausch-Doku.pdf

Claudia Breitsprecher - Bringen Sie doch Ihre Freundin mit! Gespräche mit lesbischen Lehrerinnen bestellen...
März 2007, Krug & Schadenberg, gebundene Ausgabe, 220 Seiten, ISBN-13: 978-3930041572, EUR 18,00
Sie unterrichten Mathematik und Deutsch, Biologie, Sport und Religion, sie leben in Dörfern und Großstädten, pflegen langjährige Beziehungen oder heimliche Affären, gehen mit der Freundin zum Schulfest oder fürchten eben diesen Schritt....

Neun Monate lang haben sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 2HH 05/07 des Schulzentrums Walliser Straße in Bremen mit dem Thema Homosexualität und Homophobie an der eigenen Schule und in der Gesellschaft auseinandergesetzt. Die Ergebnisse dieses Projektes unter Anleitung des Politiklehrers Hans-Wolfram Stein sind jetzt in der Broschüre "Das Recht anders zu sein gilt auch für Homosexuelle" zusammengefasst. www.ratundtat-bremen.de/aktuell-2009-03.html

Auf der Infoseite für die Bundestagungen der lesbischer Lehrerinnen könnt Ihr das Programm der nächsten oder der vergangenen Tagungen durchlesen, oder Kontakt zu uns aufnehmen. www.bulele.de

EEntscheidung im Unterricht: Coming-out im Klassenzimmerntscheidung im Unterricht: Coming-out im Klassenzimmer Der 16-jährige Timo wird seit einiger Zeit von seinen Mitschülern gemobbt, weil er sich als schwul geoutet hat. Seitdem ist er täglichen Schimpftiraden ausgesetzt und auch Gewaltandrohungen bleiben nicht aus. Timo zieht sich immer mehr zurück, weil ihn die täglichen Angriffe seiner ehemaligen Freunde stark verletzen. Er überlegt die Schule ohne Abschluss zu verlassen.
Noah Sow möchte Timo helfen. In einem Gespräch mit seinen Klassenkameraden versucht sie, die Gründe für das Mobbing zu erfahren. Dabei stößt sie, besonders bei den Jungs, auf eine starke Ablehnung gegen über Homosexualität. Sie zeigen keinerlei Motivation, ihr Verhalten zu ändern.
Timo steht vor einer ausweglosen Situation. Wird er nun wirklich zum letzten Mittel greifen und die Schule abbrechen?

Dokumentation "...und das ist auch gut so!" Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Schule vom 22.10.2013 jetzt online Am 22.10.2013 hat in der Friedrich-Ebert-Stiftung die Tagung „... und das ist auch gut so!" Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Schule stattgefunden. Die Dokumentation der Tagung ist jetzt online und hier zu finden: http://www.fes.de/cgi-bin/gbv.cgi?id=10555&ty=pdf

Veranstaltungslogo: Fachaustausch Regenbogenfamilien Am 14.05.2014 fand in Köln der 2. Fachaustausch des Anti­diskri­minie­rungs­projekts Schule der Vielfalt statt. Ab heute ist der Veranstaltungsbericht zu dem Fachtag mit dem Titel „Regenbogenfamilien in Schule und Unterricht" online abrufbar.

Die Familien und Elternhäuser, aus denen Schülerinnen und Schüler stammen, unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Zu dieser Vielfalt gehören auch zunehmend gleichgeschlechtliche Eltern mit Kindern, den sog. „Regenbogenfamilien". Diese gesellschaftliche Wirklichkeit wollte das Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt mit seinem zweiten Fachaustausch am 14.05.2014 in Köln frühzeitig aufgreifen.

Bürgermeisterin Scho-Antwerpes (Stadt Köln) Genauso wie generell beim Thema Homosexualität erwarten Angehörige in Regenbogenfamilien, dass ihre Familienform in Schule nicht tabuisiert, aber auch nicht als Besonderheit behandelt wird.

Lesbische Lehrerinnen NRW Wir sind ein Zusammenschluss von Lesben aller Schulformen und jeden Alters, die im Bereich Schule tätig sind. Egal ob geoutet oder nicht, wir wollen uns gegenseitig unterstützen und uns landesweit vernetzen. Im Herbst einen jeden Jahres veranstalten wir ein Landestreffen für und mit lesbischen Lehrerinnen.

Homosexuellenrechte im Deutschkurs
Im bundesweiten Orientierungskurs soll das Thema Homosexualität präsenter werden. Dafür hat das Zentrum für Migranten Lesben und Schwule (MILES) des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg ein Arbeitsblatt mit dem Titel „Welche Rechte haben homosexuelle Menschen in Deutschland?“ herausgegeben. In einfacher Sprache werden darin Fragen wie „Können zwei Frauen in Deutschland heiraten?“ oder „Gibt es schwule und lesbische Paare mit Kindern?“ erläutert. Fallbeispiele und Diskussionsanstöße sind an die Unterrichtspraxis für eine Lerngruppe mit Deutsch als Fremdsprache angepasst. Das Arbeitsblatt wurde als ergänzendes Lehrmaterial in Zusammenarbeit mit der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg aus Berlin erstellt.

 

Lutz van Dijk & Barry van Driel (Hg.) - Sexuelle Vielfalt lernenbestellen... März 2008, Querverlag, broschiert, ca. 216 S., ISBN-13: 978-3-89656-155-8, ca. 14,90 EUR
„Schwule Sau!“, „blöde Lesbe!“ – solche oder ähnliche Schimpfwörter sind auf Schulhöfen keine Seltenheit. Die Kinder, die sie benutzen, wissen meist gar nicht, was sie bedeuten, denn im Schulunterricht wird das Thema sexuelle Vielfalt häufig totgeschwiegen. Rezension des Lesbenring e.V.

netziane.de - Internet-Seite für lesbische Lehrerinnen. Diese Seite soll ein Gemeinschaftsprojekt aller daran Interessierten sein. Sie wendet sich in erster Linie an lesbische Lehrerinnen oder Lehramtsstudentinnen. Schwule, hetero-, bi- und transsexuelle LehrerInnen sind jedoch ebenso herzlich eingeladen, hier mitzuarbeiten.

Geschlechterkonstruktionen und die  Darstellung von Lesben, Schwulen,   Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI)  in Schulbüchern Geschlechterkonstruktionen und die Darstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI) in Schulbüchern. Eine gleichstellungsorientierte Analyse mit einer Materialsammlung für die Unterrichtspraxis von Melanie Bittner im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung, hrsg. von der AG Lesben und Schwule in der GEW, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, April 2012. Download als PDF-Datei, Print-Ausgabe im GEW-Shop erhältlich. 
Beim Thema LSBTI in der Schule liegt der Blick in Schulbücher nahe: Stellen Schulbücher die Vielfalt von Geschlecht und Sexualität dar? Welche Normen hinsichtlich der Geschlechtlichkeit vermitteln sie den Kindern und Jugendlichen? Was bieten sie an, um die Thematik LSBTI angemessen zu bearbeiten?

Über 20 neue Unterrichtsmodule wurden von einer im Projekt "Schule ohne Homophobie" engagierten Lehrerin ausgewertet oder erarbeitet und sind nun in der Datenbank auf den Seiten des Schulprojektes unter http://www.schule-der-vielfalt.de/schulprojekt_methoden.php abzurufen. Die Module enthalten ausführliche Beschreibungen der jeweiligen Unterrichtseinheiten, Arbeitsblätter zum herunterladen sowie weitere Angaben wie Schlagworte, empfohlene Klassenstufe und Unterrichtsfach. Es lohnt sich also reinzuschauen. Vielleicht ist etwas für den eigenen Unterricht dabei!

Seit dem 01. August 2012 hat die Initiative „Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt“ mit Frank G. Pohl erstmals eine hauptamtliche Landeskoordination. Für die Projektträger wird damit ein lange gehegter Wunsch Wirklichkeit. 
Frank G. Pohl ist Oberstudienrat und war zuletzt der Jahrgangsstufenleiter des 11. Jahrgangs an einer Düsseldorfer Gesamtschule, an der Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte einen Anteil von 70 Prozent haben.

Lesbische und schwule Lebensweisen - ein Thema für die SchulePublikation der GEW-Baden Württemberg im Oktober 2011. In einer demokratischen und die Würde aller Menschen achtenden Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, dass jede einzelne Person in ihrer Individualität und Einzigartigkeit so angenommen wird, wie sie ist. Dies gilt nicht zuletzt auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. So setzt sich die GEW Baden-Württemberg wie andere DGB-Gewerkschaften im Rahmen ihrer Aufgabe, die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Interessen ihrer Mitglieder wahrzunehmen, auch für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen lesbischer Lehrerinnen und schwuler Lehrer ein.

[PM] Eine Studie untersucht Homo- und Transphobie an Berliner Schulen und zeigt, wie Lehrkräfte die Akzeptanz sexueller Vielfalt verbessern können
40 Prozent aller Berliner Sechstklässlerinnen und Sechstklässler verwenden das Wort „Lesbe“ als Schimpfwort und sogar 62 Prozent die Begriffe „Schwuchtel“ oder „schwul". Zu diesem Ergebnis kommt eine bezüglich der Schularten repräsentative Befragung „Akzeptanz sexueller Vielfalt an Berliner Schulen: Eine Befragung zu Verhalten, Einstellungen und Wissen zu LSBT und deren Einflussvariablen“ unter 787 Schülerinnen und Schülern aus 20 Berliner Schulen.

Ein Forscherteam der Humboldt-Universität zu Berlin unter der Leitung von Psychologe Dr. Ulrich Klocke hat dabei erfasst, wie Schülerinnen und Schüler gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Mitschülerinnen und Mitschülern, die sich geschlechtsuntypisch verhalten, eingestellt sind.

   
   
   
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