Internationales
Anläßlich des "Internationalen Tags gegen Homophobie" am Samstag 17. Mai 2008 bietet MerSI (Menschenrechte und sexuelle Identität) um 16h im RUBICON die Veranstaltung "Das Recht anders zu sein" an:
Menschenrechtsverletzungen gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender stehen nach wie vor in vielen Ländern der Welt an der Tagesordnung. Amnesty International setzt sich seit fast zwei Jahrzehnten für die Menschenrechte dieser sexuellen Minderheiten ein und hat in einem neu erschienen Buch eine aktuelle Übersicht zum Thema herausgebracht. Dieses Buch (Das Recht, anders zu sein) sowie die Arbeit der AI-Gruppe "Menschenrechte und sexuelle Identität" (MerSI) sollen an diesem Nachmittag vorgestellt werden. Eintritt frei.
Moskau verbietet Schwulen- und Lesben-Parade Stadt droht mit Gewaltanwendung: Bevölkerung duldet den Lebensstil nicht - Verbot soll auch Schutz vor Rechtsextremen und Orthodoxen sein (derstandard.at, 23.04.08)
"Weltkarte - Zwischen Verfolgung und Anerkennung" online zugänglich unter http://www.lsvd.de/659.0.html
[28.02.08] Afrikanische Lesben fordern Veränderungen - "Regierungen
sollen aufhören, Homosexuelle wie Kriminelle zu behandeln" http://www.ggg.at/index.php?id=62&tx...ash=6f51aab7cd
In Maputo, der Hauptstadt von Mozambique, forderten etwa 75 Aktivistinnen die
Regierungen in Afrika auf, Lesben und Schwule wie Kriminelle zu behandeln. Derzeit
ist Homosexualität in 38 afrikanischen Staaten illegal, in Mauretanien,
dem Sudan und im Norden Nigerias steht auf homosexuelle Handlungen die Todesstrafe,
in Uganda lebenslange Haft.
Um diese Missstände aufzuzeigen, hat die Coalition
of African Lesbians die Konferenz einberufen. Sprecherin Filile Vilakazi
sagte gegenüber der BBC, sie sei notwendig, um auf die weit verbreitete
Homophobie auf dem Kontinent zu reagieren. Das Hauptziel der Veranstaltung sei
es, Homosexualität als Straftatbestand abzuschaffen.
"Vielleicht schaut es so aus, als ob wir derzeit ein bisschen verloren auf dem
afrikanischen Kontinent sind", sagte eine Teilnehmerin, "aber es gibt positive
Gespräche. Als Christen begreifen wir, dass uns die Bibel nicht diskriminiert,
sondern in unserer Verschiedenartigkeit annimmt".
In vielen traditionellen afrikanischen Gesellschaften gelten gleichgeschlechtliche
Beziehungen als abstoßend und Aktivisten werden in einigen afrikanischen
Staaten von den Regierungen verfolgt und diskriminiert. Der Präsident von
Zimbabwe, Robert Mugabe, hat Homosexualität als "westlichen Import" bezeichnet,
und gemeint, Lesben und Schwule seien "schlimmer als Hunde und Schweine". Und
auch in Südafrika, wo die Diskrimierung Homosexueller in der Verfassung
verboten wird, sieht der Alltag für Schwule und Lesben oft anders aus.
Quelle: www.ggg.at