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Lesben und Kinder (-wunsch)
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[28.05.08] TV-Produktion zum Thema Wunschkinder! Lesbisches Paar oder alleinstehende Lesbe gesucht
Geplant ist eine 8-teilige Serie in der Menschen vorgestellt werden, deren sehnlichster Wunsch es ist ein Baby zu bekommen. Dabei wollen wir über alle Möglichkeiten/ Facetten und Stationen zum Thema „Wunschkinder“ berichten. Von der (künstlichen) Befruchtung über die Schwangerschaft zur Geburt. Gerne würden wir auch ein gleichgeschlechtliches Paar oder eine alleinstehende Frau bei ihrem Weg zum Wunschkind begleiten. Ziel der Filmreihe ist es Mut zu machen, aufzuklären und zu sensibilisieren. Den Weg zu einem Kind so realistisch wie möglich aufzuzeigen, nachvollziehbar mit seinen großen Freuden, Hindernissen und Zweifeln. Produziert wird die Reihe von der UFA mit Sitz in Potsdam Babelsberg. Ausstrahlung voraussichtlich auf RTL.
Wenn Sie sich vorstellen können, sich auf ihrem Weg zum Wunschkind sensibel mit der Kamera (ca. 8 - 10 Drehtage) begleiten zu lassen, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich bei uns melden.
Keti Vaitonis, Frei Journalistin/ Regisseurin UFA, Tel: 030 - 43 20 65 22 oder 0173- 202 46 46
E-Mail
[19.05.08] sozioland präsentiert die Ergebnisse der Umfrage "Familie 2008"
Was bedeutet Familie im Jahre 2008? Laut einer sozioland-Umfrage ist der Begriff "Familie" für 65% der Befragten eng mit Liebe verbunden, aber auch Geborgenheit (61%) und Zusammenhalt (52%) werden assoziiert. Negative Aspekte wie Stress, Streit oder finanzieller Aufwand hingegen stehen stark im Hintergrund.
Die Familiengründung von gleichgeschlechtlichen Paaren wird differenziert betrachtet: Laut 60% der Befragten sollte gleichgeschlechtlichen Paaren per Gesetz das generelle Recht zugeschrieben werden, gemeinsam Kinder zu adoptieren bzw. eine künstliche Befruchtung vornehmen zu lassen. Weiter machte die Umfrage deutlich, dass Frauen den so genannten Regenbogenfamilien wesentlich offener gegenüberstehen als Männer: Während 19% der Frauen sowohl Adoption als auch künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren ablehnten, lag der Anteil der Männer, die sich gegen diese Form der Familiengründung aussprachen, knapp 20 Prozentpunkte höher bei 38%.
In einer breit angelegten Umfrage untersuchte sozioland, das Online-Meinungsportal der Respondi AG, die Meinung von knapp 2.000 Teilnehmer/innen zum Thema Familie. Die Befragten äußerten sich im April 2008 unter anderem zur Kinderbetreuung, zu aktuellen Familienpolitischen Fragen und zur Bedeutung von Familie allgemein.
Weitere Ergebnisse der Umfrage in Form einer ausführlichen Studie, eines Tabellenbands (u.a. aufgeschlüsselt nach Alter, Geschlecht und Familienstand) sowie offene Kommentare zum Herunterladen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.sozioland.de/rp/familie/index.html
Auf heute.de: "Immer noch Familien zweiter Klasse" - Psychologin Elke Jansen über Regenbogenfamilien [15.05.08]
Eine beeindruckende Fotostrecke mit 8 Portraits unterschiedlichster Regenbogenfamilien hat brigitte.de online. Begleitet sind die Fotos durch einen Artikel zum Thema, der auch die aktuelle Rechtslage erläutert. http://www.brigitte.de/frau/familie/regenbogen-familien/index.html?p=1 [13.04.08]
Involved, Invisible, Ignored: The Experiences of Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Parents and Their Children in Our Nation’s K–12 Schools. A Report from the Gay, Lesbian and Straight Education Network www.glsen.org
For more than a decade, GLSEN has been documenting the problem of anti-LGBT bias in our nation’s K–12 schools, particularly the school-related experiences of lesbian, gay, bisexual and transgender (LGBT) students. GLSEN’s on-going research about the experiences of LGBT students has proved important in its efforts to make schools safe for all students, regardless of sexual orientation or gender identity/expression. Through its research, GLSEN has been able to identify some of the issues LGBT students face in school—such as hearing derogatory language from other students and faculty, being subjected to harassment and assault because of their sexual orientation or gender expression—as well as important resources for improving school climate—such as supportive faculty, Gay-Straight Alliances and comprehensive safe schools policies. Kurzzusammenfassung der Ergebinsse auf deutsch auf queer.de [11.04.08]
Chat für Kinder aus Regenbogenfamilien
Viele Lesben und Schwule haben eigene Kinder und tragen Verantwortung für deren Erziehung und Wohlergehen. Mit einer lesbischen Mutter oder einem schwulen Vater aufzuwachsen, ist jedoch noch lange nicht selbstverständlich in Deutschland. Kontakt zu Gleichaltrigen zu finden, die auch in einer solchen Regenbogenfamilie aufwachsen, ist für Jugendliche leider nicht an der Tagesordnung.
Kinder und Jugendliche, die mit ihren lesbischen Müttern oder schwulen Vätern die LSVD Familienseminare besuchten, fanden es immer schade, nur einmal im Jahr anderen "Kids" mit einem ähnlichen familiären Hintergrund zu begegnen.
Diesem Bedarf ist das Projekt "Regenbogenfamilien" des LSVD nachgekommen: Wir haben einen Chat speziell für Kinder und Jugendliche eingerichtet, die in Regenbogenfamilien leben. Hier können sich die Kinder kennen lernen, austauschen und Kontakte zu Gleichaltrigen pflegen.
Unter www.kids.lsvd.de führen Nick und Nelli Kinder und Eltern durch verschiedene Informationen zum Thema und laden die Kids jeden Mittwoch zwischen 17.00 und 19.00 Uhr zum Chatten ein.
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Bundesgeschäftsstelle Pipinstr. 7 50667 Köln Postfach 103414 50474 Köln T. (0221) 925961-0 F. (0221) 925961-11
[30.03.08]: RegenbogenMamis ist ein neues Forum für lesbische Mamis und schwule Papis, die sich gerne untereinander austauschen möchten
[13.03.08] USA: Psychoanalytiker für Lesben- und Schwulenehe "Kinder wachsen genauso gut auf wie bei Heteros"
An alle Regenbogenfamilien und alle Menschen,
die Regenbogenfamilien kennen
Liebe Leserin, lieber Leser,
wie Sie vielleicht bereits wissen, führt das Staatsinstitut für Familienforschung
an der Universität Bamberg (ifb) im Auftrag des
Bundesministeriums der Justiz eine Studie zur Lebenssituation von Kindern in
gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften durch. Tatsächlich haben sich
bereits viele Eltern aus Regenbogenfamilien an unserer Studie beteiligt, aber
leider noch nicht genug! Vor allem Väterfamilien und Familien, in denen
die Eltern keine Eingetragene Lebenspartnerschaft gegründet haben, sind
unter den Befragten noch sehr gering vertreten. Um über die Erfahrungen
dieser Eltern solide berichten zu können, suchen wir daher dringend nach
weiteren Teilnehmern!
Aber auch die übrigen Regenbogeneltern bitten wir sehr herzlich, zu überlegen,
ob sie nicht doch teilnehmen möchten. Dies gilt auch für Eltern, die
bereits unseren Kurzfragebogen auf der Internetseite ausgefüllt haben. Vielleicht
können Sie doch ein ausführlicheres Interview geben? Sie würden
unsere Arbeit damit sehr unterstützen!!
Ausführliche Informationen über unser Projekt können Sie und mögliche
Interessenten über unsere Homepage erhalten: http://www.ifb.bayern.de/forschung/regenbogen.html Interessenten
können sich entweder per e-mail oder telefonisch bei uns melden. ifb – Staatsinstitut
für Familienforschung an der Universität Bamberg Tel.: 0951 / 965 25 – 0
(Sekretariat) Tel.: 0951 / 965 25 – 23 (Anschluss Frau Dürnberger
/ Frau Bergold) e-mail: andrea.duernberger@ifb.uni-bamberg.de pia.bergold@ifb.uni-bamberg.de [12.02.08]
Buddy G, two moms and me - ein netter Film mit Ohrwurm-Lied :-) [05.02.2008]
Mainz: Selbst die Familie weiß nicht Bescheid - Lesbische Mütter finden Unterstützung in der Gruppenberatung im Mainzer Frauenzentrum Wiesbadener Kurier vom 29.01.2008
[28.01.08] Tod und Trauer: Sternenkinderbrücke ist für Eltern gedacht, die ihr Kind gerade verloren haben oder es verlieren werden und Hilfe, Ideen oder Kontakte benötigen. Sicherlich ist auch einiges für Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Kollegen, Nachbarn usw. interessant um uns besser zu verstehen. Wenn ein Kind stirbt stehen alle vor ihren Grenzen, Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit machen sich breit. Eine Welt bricht zusammen, kommt aus dem Gleichgewicht und oft übermannt einen eine Ohnmacht und man fühlt sich nicht fähig zu handeln.
[22.01.08] Aus der welt.de: Lesbische Frau bekommt Schmerzensgeld
10.000 Euro Schmerzengeld bekommt eine französische Lehererin, weil ihr eine Adoption verweigert wurde. Die Frau hatte 1998 einen Antrag gestellt, indem sie bekannte, homosexuell zu sein. Das Amt lehnte ab. Begründung: Eine "väterliche Bezugsperson" fehle. Doch jetzt bekam die Französin
Recht. (...)
[20.12.07] Zu unserer Gruppe lesbische Mütter gibt
es einen dpa-Artikel der unter folgendem Link zu finden ist - http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php/4189506
Die Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Samstag im Monat ab 11 Uhr
im Frauenzentrum Mainz e.V.
Walpodenstr. 10, 55116 Mainz
Tel.: 06131. 22 12 63
Fax: 06131. 22 92 22
E-Mail
www.frauenzentrum-mainz.de
[14.12.07] Keine Angst vor Lesben
Presseerklärung der frauen- und gleichstellungspolitischen Sprecherin
der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, Sandra Redmann "Keine
Angst vor Lesben"
Zum Hintergrund: Der Grebiner Bürgermeister Hans-Werner Sohn hat ein Plakat
aus dem örtlichen Kindergarten entfernen lassen, das um Verständnis
für lesbische Familien wirbt: http://wwwclassic.nordclick.de/artikel/2271090
Düsseldorf: Lesben und Kinderwunsch - Rechtliche
Fragen
Auch in der Gruppe "Lesben und Kinderwunsch", die in der
frauenberatungsstelle düsseldorf regelmäßig stattfindet,
hat sich der Bedarf nach umfassenderen rechtlichen Informationen dazu gezeigt.
Wir möchten deshalb zu einer Abendveranstaltung mit der Fachanwältin
für Familienrecht und Spezialistin für das Thema "Lesben im Recht" Michaela
Verweyen einladen. Sie wird in das Thema einführen und spezielle Fragen
beantworten.
Donnerstag, 29. November 2007, 20.00 Uhr
Referentin: Michaela Verweyen, Rechtsanwältin
Frauenberatungsstelle, Ackerstraße 144 (im Hof), Düsseldorf Tel.:
0211 / 68 68 54 www.frauenberatungsstelle.de
In der FAZ vom 2.10.07: Mutter - Mutter - Kind
[24.09.07] Regenbogenfamilien erwünscht!
Studien zur Lebenssituation von gleichgeschlechtlichen Paaren sind bislang
selten und meist in ihrer Aussagekraft eher begrenzt. Die deutschlandweit
angelegte
Untersuchung des ifb (Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität
Bamberg) soll erstmalig gesicherte und repräsentative Erkenntnisse zum
Lebensalltag und zur rechtlichen Situation von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
liefern. Um eine verlässliche Aussagen hierüber treffen zu können
ist es wichtig, dass sich möglichst viele Paare an der Untersuchung
beteiligen.
Da sich bislang häufiger Paare gemeldet haben, die bereits eine Lebenspartnerschaft
begründet haben, bitten die Forscher(innen) nun hier ganz besonders alle
Paare mit Kindern, die keine eingetragene Lebenspartnerschaften begründet
haben, an der Studie teilzunehmen.
Die Teilnahmebereitschaft kann sowohl telefonisch, via E-Mail als
auch über den Internetauftritt des Instituts mitgeteilt werden. Unter www.ifb-bamberg.de/glg/ können
Interessierte einen Kurzfragebogen (Dauer max. 3 Minuten) ausfüllen und
ihre Kontaktdaten für eine ausführlichere Befragung hinterlassen. Die
Forscher(innen) hoffen auf engagierte Unterstützung durch die Lebensgemeinschaften,
weil mit dieser Studie erstmals verlässliche Basisinformationen in einem
bisher kaum untersuchten Bereich der Familienforschung erlangt werden.
Kontakt ifb: Ifb – Staatsinstitut für Familienforschung, An der Universität
Bamberg, Heinrichsdamm 4, 96047 Bamberg, Tel.: 0951-96 525-0, Fax: 0951-96
525-29,
E-Mail,
Website: www.ifb.bayern.de
Aus der Frankfurter Rundschau vom 13.09.2007: Anna ist Mama, Heike ist Mami - Zwei Frauen und ein Kind - die Geschichte einer "Regenbogenfamilie" in Frankfurt
"Mama, weißt eh: Küssen dürft
ihr nicht"
Wie frau ein Outing gelingt, wenn sie auf pubertierende Kinder Rücksicht
nehmen muss, erzählte die Grüne Lisa Rücker dieStandard.at 03.09.2007 http://diestandard.at/?url=/?id=3011905
Abt. Film/DVD: Mama ist lesbisch! Wenn sich Frauen lieben
und Kinder erziehen.
Vorschau: http://www.medienprojekt-wuppertal.de/v_82.php
2005, 25 Min, freigegeben ab 12 Jahren, als DVD oder Video erhältlich. Kaufpreis
jeweils 30.- €, Ausleihe 10.- €
Pressemitteilung 14. Mai 2007 Brüssel SPD/Gröner/EU/Internationaler
Tag der Familie
Lissy Gröner, SPE-Koordinatorin im Frauenausschuss des Europäischen
Parlaments zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai 2007: Familie heute
ist bunt und vielfältig!
1993 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO erstmals den Internationalen
Tag der Familie ausgerufen, um auf den Stellenwert der Familie als Grundstein
der
Gesellschaft hinzuweisen. Europa-Abgeordnete Lissy Gröner fordert an diesem
Tag auch eine Würdigung der Vielfalt der Familien: "Dieser Tag darf
nicht nur für die klassische Vater-Mutter-Kind-Familie reserviert sein.
Wir müssen auch Patchwork-Familien, Regenbogen-Familien, Alleinerziehende
und Mehrgenerationen-Familien mit einbeziehen."
Angesichts der sinkenden Geburtenraten in ganz Europa hat die deutsche EU-Ratspräsidentschaft
eine "Allianz für Familien" gemeinsam mit den nächsten zwei
Ratspräsidentschaften in Portugal und Slowenien proklamiert. Ziel der Allianz
ist es, Familienpolitik nachdrücklich auf die Agenda der EU-Politik
zu setzen.
Lissy Gröner dazu: "Familienministerin von der Leyen hat die volle
Unterstützung der SozialdemokratInnen, wenn es darum geht, das Recht auf
Kinderbetreuung für alle durchzusetzen. Europas Vorgabe bis 2010 war, für
ein Drittel aller unter Dreijährigen diese wichtige Voraussetzung für
Chancengleichheit und ersten Schritt zum Bildungssystem zu erreichen." Widerstand
sei jedoch zu erwarten, wenn sich die "Konservative Leitkultur" und
ihr überkommenes Familienbild durchsetzen sollte. "Alle haben ein Recht
auf Familie: Schwule und Lesben, Alleinerziehende und Berufstätige. Statistiken
zeigen, dass sich immer mehr Menschen für Lebensformen jenseits des klassischen
Vater-Mutter-Kind-Modells entscheiden", so Lissy Gröner abschließend.
Weitere Informationen zum Thema bei Lissy Gröner Tel: +0032 2 2845412
Fax: +0032 3 2849412
[27.02.07] Schleswig-Holstein: Die Psychosoziale Frauenberatungsstelle Donna Klara hat einen Bericht zur Situation von lesbischen Müttern und Familien in Schleswig-Holstein veröffentlicht. (pdf)
Die Seiten von Steffi sind das Beste und Informativste, was es zum Thema Lesbe(n) und Kinderwunsch im deutschsprachigen Netz zu finden gibt! Und ins Französische sind sie auch übersetzt :-) [Last Update: 10.04.07]
Presse LSVD 23. Januar 2007
Kinderfreundliche Steuern: Wann entdeckt von der Leyen die
Regenbogenfamilien?
Die Familienministerin Ursula von der Leyen und andere CDU Politiker wollen
das Steuerrecht um eine Kinderkomponente erweitern. Diese soll auch für
unverheiratete Paare gelten. Dazu erklärt Manfred Bruns, Sprecher
des
Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):
Wir begrüßen die Forderung, das Steuerrecht stärker auf
die Unterstützung
von Kindern auszurichten. Nicht die Ehe, sondern die Fürsorge für
Kinder ist
das Kennzeichen einer Familie. Tausende Kinder wachsen in
gleichgeschlechtlichen Familien auf. Sie werden vom geltenden Steuerrecht
vollständig ignoriert.
Die Familienministerin sollte die Chance ergreifen
und endlich auch die Regenbogenfamilien anerkennen. Es gehört zu den
vordringlichen Aufgaben der
Familienpolitik, die Situation von Kindern in Lebenspartnerschaften zu
verbessern. Vor allem die Diskriminierung von Regenbogenfamilien im
Einkommensteuerrecht und insbesondere beim Kinder- und Betreuungsfreibetrag
muss endlich beendet werden.
Das überkommene Familienbild der CDU/CSU
verhinderte bisher die Gleichstellung von Lebenspartnern mit Ehegatten. Darunter
leiden besonders
die Kinder.
LSVD Pressestelle Pressesprecherin Renate H. Rampf Postfach
30 21 34 10752 Berlin Tel.: 030 - 78954778 Fax: 030 - 78954779 http://www.lsvd.de
L-Baby nennt sich eine Seite der Apothekerin Ines Grabner. Sie berät zum Thema Kinderwunsch [11.01.07]
Regenbogeneltern ist eine Informationsseite für Hetero,- und homosexuelle Menschen mit Kinderwunsch. Zu dieser Homepage: Anfang 2005 habe ich, auf der Suche nach einem Samenspender, einige Informationsseiten durchforstet und festgestellt das man Tage dafür braucht um alle wirklich wichtigen Informationen zu erhalten. Das Internet ist eine interessante und gute Plattform und bietet viele Möglichkeiten zur Suche, doch gibt es sehr viele auseinander gerissene Seiten. Seiten nur für Eltern (oder solche die es werden wollen), in der die Definition Familie anders betrachtet wird als ich es tue. Hier haben lesbische Frauen relativ wenig Chancen das richtige für sich zu finden. Es gab keine einzige Seite die genau erklärte was eine Bechermethode ist. Auch gab es damals nur wenig seriöse Spenderseiten. Die meisten Kinderwunsch - Seiten waren (und sind es immer noch!) für heterosexuelle Paare gemacht, die wenigsten beschäftigten sich mit dem Thema Kinderwunsch bei homosexuellen Paaren. Die Lobby ist sehr niedrig angesetzt und ich fühlte mich mit meinem eigenen Kinderwunsch alleine gelassen. Um genau das zu verändern fing ich an Informationen zu sammeln. Mit diesen Informationen konnte ich Regenbogeneltern entstehen lassen. [16.11.06]
Diers Klinik (Dänemark) bietet allen Frauen Insemination an - alleinstehende und lesbische Frauen sind damit sehr willkommen in Diers Klinik [16.12.06]
www.vitanova.dk - Insemination für Paare, Singles und Lesben. Akupunktur.
Lesben
und Kinderwunsch - Es klappt nicht nur in der „Lindenstraße“ [20.01.2006]
Lindenstraße, Herbst 2005: Tanja ist schwanger. Dank einer Samenbank
kann sie sich mit ihrer Liebsten Suzanne auf ein gemeinsames Kind freuen!
Lesben und Kinder – bis vor gar nicht allzu langer Zeit kein Thema, auch
in der lesbischen Community nicht. Natürlich gab es immer mal wieder eine
Lesbe mit Kind, aber das war dann meistens ein „Überbleibsel“ aus
der heterosexuellen Vergangenheit der betreffenden Frau. Heute entscheiden
sich Lesben(paare) bewusst für ein oder mehrere Kinder, sie sind selbstbewusst
und stolz auf ihre Familie. Dies ist immer noch nicht selbstverständlich,
aber die Akzeptanz wächst, genauso wie die Anzahl der Regenbogenfamilien.
Bereits im Jahre 1999 hat das Kölner Frauengesundheitszentrum
(FFGZ) „Hagazussa“ eine erste Broschüre zu „Lesben
und Kinderwunsch“ herausgegeben, um dem großen
Informationsbedarf entgegen zu kommen und Fragen nach Samenspendern,
rechtlicher Situation, möglicher Adoption und vielem anderen
zu beantworten. Diese Broschüre ist mittlerweile vergriffen,
auch hat sich vieles in den vergangenen sechs Jahren gesellschaftlich
und rechtlich verändert.
Mit finanzieller Unterstützung durch das Ministerium
für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW konnte
die Broschüre „Lesben und Kinderwunsch“ überarbeitet
werden.
Neben aktuellen Informationen, bieten fünf Portraits
Einblicke in Alltag und Gedanken lesbischer Mütter und deren
Kinder und auch die aktuellen Fotos zeigen, dass es bereits viele
unterschiedliche Varianten von Regenbogenfamilien gibt. So will die
Broschüre auch einen Beitrag dazu leisten, Vielfalt zu unterstützen
und sie gibt Anhaltspunkte für den individuell passenden Weg
von Lesben mit Kinderwunsch.
Autorin: Carola Lehmann, FFGZ Hagazussa e.V. Köln, Portraits: Claudia
Friedrich, freie Journalistin, Köln
Die 66-seitige Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 3,50 EUR
in Briefmarken angefordert werden bei der Geschäftsstelle der
LAG Lesben in NRW e.V., Ackerstr. 144, 40233 Düsseldorf, lesben-nrw@w4w.net Tel.:
0211/69 10 530 oder im FFGZ Hagazussa e.V., Roonstraße 92, 50674 Köln, info@frauengesundheitszentrum-koeln.de Tel.:
0221/23 40 47
Regenbogenfamilien - neue Infos [25.07.05]
auf der Webseite des Fachbereiches für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Sport:
* Stiefkindadoption: Hintergrundinformationen, Verfahren und rechtliche
Grundlagen
http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb_ads/gglw/themen_und_hinweise/familie/stiefkindadoption.pdf
* Regenbogenfamilien: Literatur und Links
http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb_ads/gglw/themen_und_hinweise/familie/regenbogenfamilien_literatur_links.pdf
Abt. Reisen: Jubiläum 15 Jahre Frauenlandhaus Mondes in Südwest Fraunkreich. Spätestens seit dem LFT 2005 ist klar, wie schwierig es für Lesben mit Kindern ist, in Frauenbezügen ihren Urlaub zu verbringen. Seit wir das Frauenferienhaus Mondes gegründet haben, freuen wir uns in jedem Jahr, wenn Frauen mit ihren Kindern ihren Urlaub bei uns verbringen. In diesem Jubiläumsjahr dürfen Kinder bis 12 Jahre bei uns kostenfrei campen. Jungen sind bei uns bis 12 Jahre herzlich willkommen. Hier in der Natur sind Kinderabenteuer noch möglich und unsere beiden Esel freuen sich auf streichelnde Kinderhände. Tel. 0033 (0) 5 6206 5905 e-mail: Mondesfrauenland@aol.com [23.05.05]
...und was frau bei eBay inzwischen alles kaufen kann: Da Claudia sich seit geraumer Zeit mit dem Thema "Lesben und Schwangerschaft" auseinandersetzt, hat sie eine der besten, detailliertesten, informativsten Link- / Adresslisten zum Thema zusammengestellt. Diese versteigert sie bei eBay unter dem Namen "ihr_partner_im Taunus". Suchwörter: "Lesben Schwangerschaft" oder "Lesben Kinderwunsch": "Hier finden Sie die absolut aktuellste + detaillierteste ADRESSLISTE/ LINKLISTE für alle Lesben / allein stehende Frauen, die den Wunsch haben, ohne Mann schwanger zu werden! # Sie suchen wie verrückt nach Infos über das Thema „Wie wird eine (homosexuelle) Frau schwanger – ohne Mann?" # Sie suchen Foren zum Austauschen? Sie benötigen Adressen von Kliniken aus dem In- und Ausland? # Sie suchen Bücher/ Presseinfos zum Thema Regenbogenfamilien? # Dann lesen Sie weiter! Sie bieten hier auf die wohl umfassendste und aktuellste Adress-/ Linkliste (über 250 Einträge!!) zum Thema „Wie wird Lesbe schwanger?“ Welche Links/ Adressen/ Themen finden Sie in der Liste? # Kinderwunschpraxen in Deutschland, Niederlande, Belgien # Befruchtung / donogene Insemination # Buchtips/ Presseartikel/ Zeitungen/ Kinderbücher/ Jugendbücher # Frauengesundheitszentren # Infos/ Adressen/ Behandlungsmethoden zum Kinderwunsch # Kliniken in Deutschland, Dänemark, Niederlanden (über 30 Adressen!), Belgien # Leihmütter (Links aus den USA) # zahlreiche Infos/ Foren zu: Lesben und Kinder in Deutschland und USA # Rechtliches rund um die Schwangerschaft/ Lebenspartnerschaft # Links zu Namen, Vornamen # Hebammen, Geburtshäuser # Samenbanken in Deutschland, Dänemark, Grossbritannien, USA, Spanien, Belgien # zahlreiche Links zu Schwangerschaft: Eisprungberechnung, Wie entstehen Mädchen / Jungen, Zyklusauswertungen, Chinesischer Empfängnisplaner, etc." [18.05.05]
Frankfurt am Main: Einzel- bzw. Paarberatung zum Thema Kinderwunsch im LIBS - Lesben- Informations- und Beratungsstelle (LIBS) e.V., Alte Gasse 38, Frankfurt. Tel.: 069-282883
Lesben, Schwule und Kinder – Grenzen und Chancen bei der Erziehung von Kindern für gleichgeschlechtliche Paare - Ein Dissertationsprojekt von Timo Andreas Kläser im Fach „Erziehungswissenschaft“ an der Universität Heidelberg: "In meiner Dissertation geht es um die Lebenssituation von Lesben, Schwulen und gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern. Es werden unter anderem die Grenzen und Chancen bei der Erziehung von Kindern für Lesben, Schwule und gleichgeschlechtliche Paare untersucht. Zur Zeit plane ich eine Fragebogenuntersuchung mit der Zielgruppe lesbische Mütter und schwule Väter. Ziel der Befragung ist es, Forschungsergebnisse zur Lebenssituation von Lesben, Schwulen und gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern für den deutschsprachigen Raum zu erzielen. Ihre Teilnahme ist ein wichtiger Beitrag, die noch als weitgehend unerforscht zu bezeichnende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema zu erschließen (bisher gibt es wenig aussagekräftige Forschungsstudien). Nur Sie als lesbische Mutter bzw. schwuler Vater können mit dem Ausfüllen dieses Fragebogens dazu beitragen, dass die tatsächliche Situation von Lesben, Schwulen und gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern beleuchtet werden kann. Hierdurch soll eine bessere Basis für weitere Reformen in der Öffentlichkeit geschaffen werden, was sich auch positiv auf Ihre Lebenssituation auswirken kann. Ich würde mich freuen, wenn Sie, Ihre FreundInnen und BekanntInnen (als lesbische Mutter bzw. schwuler Vater) bereit dazu wären, an der Fragebogenuntersuchung teilzunehmen. Falls Sie sich angesprochen fühlen bzw. wenn Sie lesbische Mütter und/oder schwule Väter kennen, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Email-Adresse (bzw. Anschrift) und ggf. die Ihrer FreundInnen und/oder BekanntInnen per Email mitteitlen könnten. Der Fragebogen wird Ihnen im ersten Quartal des Jahres 2005 zugesandt. Sollten Sie Fragen haben können Sie mich jederzeit kontaktieren. Per Email: timo.mannheim@web.de Telefon: 0621/1221239 Per Post: Timo Andreas Kläser Schwetzinger Str. 6 68165 Mannheim" [24.01.05]
Kiel: Kinder erwünscht! - Gruppe für Lesben und Schwule mit Kinderwunsch, jeden 2. Dienstag im Monat 19:00 in der HAKI e. V., lesbisch-schwules Zentrum, Westring 278, 24116 Kiel, Tel. Büro 0431-17090, Bürozeiten: Mo. 9-12, Mi. 15-19, Do. 9:30-14:30 Uhr [20.12.04]
Regenbogenkobolde -
Kontakte, Treffen, lesbisch schwule Eltern, Vater oder Mutter mit Partner
und
Kind. Informationen, Forum usw.
KINDER UNTER
DEM REGENBOGEN - MAMA HAT EINE FREUNDIN! - PAPA HAT EINEN FREUND! - Normalität
ist das Recht eines jeden Menschen! - Normalität braucht jedes Kind!
Normalität heißt Papa und
Mama zu sein! Schwul und lesbisch ist NORMALITÄT!!!
Wir - Treffen - Anmeldung zum Treffen - -
Rechtliches -
Informationen -
Forum -
Kontaktanzeigen -
Deine Geschichte, usw. -
Malvorlagen -
Gifs -
Bilder -
Texte -
Kinderlieder -
Fingerspiele -
Zaubertricks -
Gästebuch -
Kontakt -
Links -
Haftung
Die Beiträge von Dr. Andreas Lange, Deutsches Jugendinstitut ("Was heisst Familie heute?") und Dr. Stefan Timmermanns ("Das Thema Regenbogenfamilien und Homosexualität in Schule und Erziehung") im Rahmen der Veranstaltung "Unter dem Regenbogen - Soziale Vielfalt von Familie" am 15.9.04 in Kiel, Veranstalter: Nordelbische Ev.-Luth. Kirche, Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes SH, sind nun im Internet eingestellt und können dort nachgelesen werden. Die URL lautet: http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/Archivordner/MJF/Dokumente_20MJF/Jugend/Termin/Termin__15.9.04__regenbogen.html
Homosexualität und Kinder? Geht nicht? Geht doch!
Du bist lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender und hast den Wunsch
nach einem Kind?
Du willst selbst ein Kind bekommen oder ein Pflegekind bei Dir aufnehmen
oder ein Kind adoptieren?
Du weißt nicht wie Du diesen Wunsch verwirklichen kannst? Da
kann Dir Karoline Lohse helfen!
Sie hat in Leipzig eine Gruppe gegründet in der sich Leute mit einem
homosexuellen Kinderwunsch treffen und sich austauschen können. Du
bist herzlich dazu eingeladen! Kontakt bekommst Du über: Karoline
Lohse
11.12.2003: Presseerklärung des Lesbenring e.V. zum
Adoptionsrecht
Kommet ihr Kindlein, kommet doch all... Es weihnachtet wieder und glänzende
Kinderaugen nebst milde lächelnden Erwachsenen haben wieder Hochkonjunktur.
Kinder brauchen Liebe und Geborgenheit, alle Kinder und nicht nur in der
Weihnachtszeit. Der Lesbenring e.V. möchte die Gelegenheit nutzen, seine
Positionen zum Adoptionsrecht darzustellen: Sollten Lesben und Schwule adoptieren
dürfen? Wieso wird eigentlich immer wieder von einem Adoptionsrecht für
Lesben und Schwule geredet? Geht es nicht eigentlich um ein Recht der Kinder
auf Sicherheit? Was ist so problematisch daran, den Kindern volle Rechte
einzuräumen, die sowieso schon in Regenbogenfamilien aufwachsen? >>>
weiter
PLZ 6: Stammtisch für lesbische Mamies in Ludwigshafen/Mannheim - Es gibt ihn wieder, den Stammtisch für lesbische Mamies!!! Wir treffen uns an jedem dritten Samstag im Monat zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Unternehmungen mit und ohne Kids. Wenn Du Lust hat, meld Dich. Wir würden uns freuen neue Mamies kennenzulernen. Kontakt:*Christiane*, E-Mail: lesbischemamies@yahoo.de Update: 1.12.03
Das Landesjugendamt und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) haben eine Broschüre zu einer Fachtagung herausgegeben: "Gleichgeschlechtliche Paare leben mit Kindern - auch mit Pflege- und Adoptivkindern?", die im Juli 2002 in Köln stattfand. Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden beim Landschaftsverband Rheinland - Dezernat 4 - 50663 Köln.
Das Lesben-und-Schwulen-Co-Elternprogramm aus Grossbritannien (deutschsprachig) bietet * Eine Plattform, auf der sich entsprechende zukünftige Eltern finden können * Überweisung an unsere empfohlenen Berater * Überweisung für entsprechende Rechtsberatung, falls gewünscht * Komplette Selbstbesamungsausrüstung und Gebrauchsanweisung
Regenbogenfamilien.net
- Dies sind die Seiten für Lesben (und Schwule) mit Kinderwunsch und
Kindern.
Ziel dieser Seiten ist es insbesondere, bereits im Netz publizierte Informationen
zu Regenbogenfamilien zu sammeln und von einem zentralen Ort aus zugänglich
zu machen. Des weiteren könnte diese Seite auch eine Vernetzungsmöglichkeit
für Lesben und Schwule mit Kindern und Kinderwunsch werden. Mal sehen
...
Die Storkklinik in Kopenhagen bietet völlig legal und gut funktionierend Inseminationen für Alleinstehende, Frauenpaare etc. an
Film: Two Girls and a Baby, AUS 1998, Turbolente Komödie über 2 Lesben, die sich ihren Kinderwunsch erfüllen. Den Film ansehen kann frau hier
Feministisches
FrauenGesundheitsZentrum Hagazussa e.V. Köln - Broschüre für Lesben und Kinderwunsch
Wie komme ich als Lesbe zu einem Kind? Gibt es einen neuen Babyboom? Wie
finde ich einen Samenspender? Was ist Insemination? Wie ist die rechtliche
Situation für lesbische Mütter und Co-Mütter? Können
Lesben Kinder adoptieren?
Im Feministischen FrauenGesundheitsZentrum Hagazussa haben sich in den vergangen
Jahren viele Lesben in Selbsthilfegruppen und Arbeitskreisen mit ihrem Kinderwunsch
auseinandergesetzt oder sich beraten lassen. Ohne sie wäre diese Broschüre
nicht entstanden. Anschrift: Roonstr. 92 in 50674 Köln Telefon: 0221
- 23 40 47 Fax: 0221 - 240 36 53 Ansprechzeiten: montags und donnerstags
16-19 Uhr, dienstags 10-12 Uhr
Eine neue Seite für lesbische Mütter mit Hetero-Vergangenheit
"Regenbogenfamilien" Broschüre über
Familien mit homosexuellen Eltern erschienen.
Senatsverwaltungen informieren zu Familien homosexueller Eltern
Die Senatsverwaltungen für Arbeit, Soziales und Frauen sowie Schule, Jugend
und Sport geben in einer 112-seitigen Broschüre Informationen zur Lebenssituation
von Familien, in denen Eltern lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell sind. Dazu
Senatorin Schöttler und Senator Böger im Vorwort: "Die Lebensformen,
in denen Kinder aufwachsen, haben sich verändert: In Berlin leben ca. 55
% der Kinder und Jugendlichen bei ihren beiden verheirateten Eltern, ca. 45 %
leben in anderen Familien- und Lebensformen, sei dies mit alleinerziehenden Elternteilen,
bei nicht verheirateten leiblichen Eltern, in Stief- oder Pflegefamilien oder
in Einrichtungen der Erziehungshilfe. Mit unserer Broschüre wollen wir dazu
beitragen, dass Familien homosexueller Eltern gleichberechtigt mit anderen Familienformen
wahrgenommen werden. Es geht darum, sie zu fördern und Diskriminierungen
abzubauen, die Lesben und Schwule und auch deren Kinder leider immer noch erleben." In
Berlin gibt es ca. 20.000, bundesweit ca. eine Million homosexuelle Eltern. Viele
haben ihre Kinder aus früheren heterosexuellen Beziehungen, manche erfüllen
sich ihren Kinderwunsch durch Insemination, andere nehmen Pflegekinder auf. Die
Broschüre enthält u.a. Diskussionsbeiträge zu ethischen Fragen
und demokratischen Familienstrukturen, die Ergebnisse einer Umfrage sowie Interview
- Berichte von Regenbogenfamilien. Das Wichtigste ist dabei das Wohl der Kinder.
Sie können in einem Kapitel selbst zu Wort kommen. Darüber hinaus werden
die Möglichkeiten aufgezeigt, die das neue Lebenspartnerschaftsgesetz für
diese Familien bringt. Die Broschüre "Regenbogenfamilien - wenn Eltern
lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell sind" ist erhältlich bei: Senatsverwaltung
Schule, Jugend und Sport, Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen,
Beuthstr. 6-8, 10117 Berlin, e-mail: gleichgeschlechtliche@sensjs.verwalt-berlin.de
http://www.sensjs.berlin.de/gleichgeschlechtliche
Abt. Kinder in Frankfurt/M.: neue Gruppe seit März 2002 im LIBS "Ganz normale Mütter", Gruppe für lesbische Mütter mit Kinder unter 6 Jahren
Fachtag "Familie im Wandel" Lesbische und schwule
Familien mit Kindern
Am Montag, dem 17. September 2001 trafen sich über 40 pädagogische Fachkräfte
aus ganz Hessen, um sich über die Lebenssituation lesbischer und schwuler
Familien mit Kindern zu informieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus
Kinderbetreuungseinrichtungen, Erziehungsberatungen, Adoptionsvermittlungsstellen
und Jugendämtern besuchten die von der Evangelischen Familienbildung Frankfurt
in Kooperation mit dem AStA der Uni Frankfurt ausgerichtete und vom Hessischen
Sozialministerium unterstützte Veranstaltung. Am Vormittag berichtete Lela
Lähnemann von der Berliner Senatsverwaltung über die Entwicklung von Familien
lesbisch-schwuler Eltern, gab eine Bestandsaufnahme der rechtlichen Situation
und schloss ihren Vortrag mit einem internationalen Vergleich. Anschließend
referierte Prof. Dr. Ulrike Schmauch von der Fachhochschule Frankfurt über
das Thema "Was ist kompetentes berufliches Handeln im Umgang mit lesbisch-schwulen
Familien?". Am Nachmittag berichteten eine lesbische Mutter, ein schwuler
Vater und ein erwachsener Sohn einer lesbischen Mutter aus ihrem Alltag. Überraschend
dabei war, dass der Umgang mit lesbischen und schwulen Familien mit Kindern
zwar noch lange nicht selbstverständlich, aber auch kein Tabuthema mehr ist.
Ein Ergebnis der Fachtagung war, dass alle Besucherinnen und Besucher künftig
dafür Sorge tragen werden, dass in ihren Einrichtungen deutliche Zeichen für
gleichgeschlechtliche Familien gesetzt werden. Mit dem Wunsch nach mehr Veranstaltungen
zu diesem Thema wurde der Fachtag beendet. Eine ausführliche Dokumentation
wird in den nächsten Wochen vorliegen. Informationen können eingeholt werden
bei: Ulrich Bachmann und Marianne Schwedler, Hessisches Sozialministerium,
Referat VII 2, Dostojewskistraße 4, 65187 Wiesbaden
Dokumente zum
Fachtag "Familie im Wandel - lesbische und schwule Familien mit Kindern" vom
17.09.01
Stiftung Beginenhof Lieselotte. Gründerin und erste Stifterin ist die Tochter der Namensgeberin, die aus ihrem Erbe eine Summe zum Kauf des Gutes Beginenhof zur Verfügung stellt und damit die Leistung ihrer Mutter würdigen will. Der Beginenhof ist 1999 ins Leben gerufen worden und eine Anlaufstelle für Frauen, die in Frauenzusammenhängen leben und arbeiten wollen. Beginenhof Lieselotte, 07407 Tännich, Tel. (036744) 224 74, Fax (036744) 224 75, eMail: beginenhof.thueringen@t-online.de
CLIO - Die Zeitschrift für Frauengesundheit Nr.
51 Lesbian Moms Homepage (englisch)