(Sexualisierte) Gewalt gegen Mädchen und Frauen / Anti-Gewalt
Köln: Was tun bei Diskriminierung und Mobbing? Fachforum und Praxisaustausch für Beraterinnen und Berater von Lesben, Schwulen und Transgendern unter Berücksichtigung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Am Freitag, 6. Juni 2008, 14.00 - 18.00 Uhr im RUBICON Beratungszentrum, Köln.
Was können Lesben, Schwule und Transgender tun, wenn sie von Mobbing und Diskriminierung betroffen sind? Was ist hilfreich für die Beratung von Betroffenen? Worauf muss ich als Berater/in achten? In welchen Fällen ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) anwendbar?
Aufbauend auf dem eher theoretisch orientierten Seminar im Jahr 2007 stehen bei diesem Seminar Fälle aus der Praxis und die konkrete Beratung von Opfern von Diskriminierung und Mobbing im Vordergrund. Eine Teilnahme am AGG-Seminar 2007 ist jedoch keine Voraussetzung.
Fragen und Beispiele aus der Praxis der Teilnehmenden sind erwünscht.
ReferentInnen: Markus Danuser, Banu Bambal, Almut Dietrich.
Das Seminar richtet sich an: Ehrenamtliche und hauptamtliche BeraterInnen sowie betriebliche und außerbetriebliche AnsprechpartnerInnen für Lesben, Schwule und Transgender.
Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW
www.vielfalt-statt-gewalt.de
RUBICON Beratungszentrum, Rubensstr. 8 - 10, 50676 Köln, Telefon: 0221 - 2766999-55
[20.01.08] Fragebogen: Wir sind Psychologiestudentinnen an der TU Darmstadt und führen eine Fragebogenuntersuchung durch. In unserer Studie geht es um die Erfahrungen von Homosexuellen, die in einer (oder mehreren) Beziehung(en) Gewalt durch ihren Partner/ihre Partnerin erfahren haben oder sich gegenüber ihrem Partner/ihrer Partneringewalttätig gezeigt haben. Der Schwerpunkt liegt darauf herauszufinden, von welchen Seiten Ihnen als Betroffene/r - als Person die Gewalt erfahren oder ausgeübt hat - Hilfe und Unterstützung angeboten wurden und wie effektiv diese Unterstützung war. Denn Ziel dieser Untersuchung ist es, Erkenntnisse zugewinnen, die hilfreich sind für die Beratung von Betroffenen und die es außerdem ermöglichen die Anlaufstellen für Betroffene zu verbessern.
Neues Faltblatt für Betroffene von antilesbischer Gewalt: Lesbische Frauen und Mädchen erfahren täglich Gewalt, die von diskriminierenden Sprüchen über soziale Ausgrenzung bis hin zu körperlichen Angriffen reicht. Mit einem neuen Faltblatt unterstützt die Lesbenberatung e. V. Berlin betroffene Lesben in ihrem Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Das Faltblatt soll zudem dazu ermutigen, in diesen Fällen Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Pünktlich zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen macht diese Aktion Gewalt gegen Lesben zum öffentlichen Thema. „Wenn eine lesbische Frau nach einer Gewalterfahrung Anzeige erstattet, kann das mehrere Funktionen erfüllen.“ führt Martina Frenznick, Beraterin in der Lesbenberatung, aus. „Einerseits stellt es für sie ein Mittel dar, sich zu wehren Und die eigene Stärke wiederzuerlangen. Andererseits wird die Tat durch eine Anzeige in einen gesellschaftlichen Diskriminierungszusammenhang eingeordnet. Sie wird als antilesbische Gewalttat sichtbar gemacht und das ist der erste Schritt ihrer Bekämpfung.“ In dem Faltblatt finden sich daher Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten der Anzeigenerstattung, über Straftatbestände sowie die Kontaktadressen von Polizei und unterstützenden Einrichtungen. Betroffene Menschen können sich für Unterstützung und Beratung auch direkt an die Lesbenberatung wenden. Antilesbische Gewalt tritt in vielen Formen auf: Zwei sich küssende Frauen werden auf der Straße belästigt, eine Schwarze Lesbe wird in der U-Bahn wegen ihrer Hautfarbe beschimpft oder einer behinderten Lesbe wird Assistenz verweigert. Das neue Faltblatt können Sie ab sofort bei der Lesbenberatung bestellen oder unter www.lesbenberatung-berlin.de einsehen und herunterladen [03.12.2007]
Infoflyer zu Gewalt in lesbischen Partnerschaften
Ist es Liebe oder Gewalt …oder beides? Diese Frage stellen sich viele
Lesben, die Gewalt in ihrer Partnerschaft erleben. Die Facette der Übergriffe
reicht von der verbalen Demütigung
ü
ber die eifersüchtige Kontrolle bis hin zu körperlichen und sexualisierten Übergriffen.
Nicht
immer verläuft dabei die Grenze zwischen Täterin und Opfer trennscharf.
Das
Hauptproblem: mit wem darüber reden, wohin sich wenden?
"
Meine Therapeutin weiß noch nicht einmal, dass ich lesbisch bin, wie
soll ich ihr da von der
Gewalt erzählen, die ich in der Partnerschaft erfahren habe", so
eine Betroffene am
Beratungstelefon. "Auch im Freundeskreis wird darüber nicht gesprochen" beschreibt
eine
andere ihr Gefühl von Isolation. Um das Schweigen über Gewalt in
lesbischen Beziehungen
weiter zu brechen und betroffenen Lesben den Weg in die Beratung zu ebnen,
gibt die
Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule zum
Internationalen Tag
gegen Gewalt an Frauen einen Informationsflyer für Lesben mit dem Titel "Liebe
leben -
ohne Gewalt" heraus. Der Flyer, der neben allgemeinen und rechtlichen
Informationen vor
allem auf das Beratungsangebot in NRW hinweist, wird landesweit auch an
Frauenberatungsstellen und Interventionsstellen für Häusliche Gewalt
verteilt. "Wir hoffen
auf diese Weise die allgemeinen Beratungsstellen noch mehr für das Thema
Gewalt in
lesbischen Beziehungen zu sensibilisieren", so Almut Dietrich von der
Landeskoordination.
Eine Veröffentlichung im diesjährigen Kampagnenhandbuch von Terre
des Femmes zu
"
Häuslicher Gewalt im Leben lesbischer Frauen" und Veranstaltungen
in Duisburg, Jülich und
- 10 -
Köln ergänzen die Publikation des Infoflyers. Ein Faltblatt für
schwule Männer soll im
Frühjahr 2007 folgen.
Nähere Informationen:
Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW
Almut Dietrich, Tel. 0221 27 66 999-55,
E-Mail [16.12.2006]
„Was sehen Sie, Frau Lot?“ Eine künstlerische
Auseinandersetzung zu sexueller Gewalt an Mädchen
und Frauen – gegen Täterschutz
Maria Mathieu - Renate Bühn
- Heike Pich / www.frau-lot.de
Der Katalog zur Ausstellung jetzt zu bestellen
für nur 15 €
Was sehen Sie, Frau Lot?“ heißt die künstlerische Auseinandersetzung
mit sexueller Gewalt an Mädchen und Frauen – gegen Täterschutz.
In 13 deutschen Städten war die Wanderausstellung der Künstlerinnen
Maria Mathieu, Renate Bühn und Heike Pich inzwischen zu sehen. Über
40.000 Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, sich über
diese künstlerische Auseinandersetzung an die schwierige Thematik der
sexualisierten Gewalt anzunähern. Eingebunden in ein umfangreiches Aufklärungs-
und Rahmenprogramm, welches von den jeweiligen VeranstalterInnen vor Ort
organisiert und realisiert wurde, bot die beeindruckende Ausstellung die
Möglichkeit, sachliche Informationen mit sinnlich erfahrbaren Eindrücken über
das Erleben von Gewalt zu verbinden. [25.04.06]
Die Website www.sexuelle-gewalt.de ist
ein Informationsangebot für Opfer sexueller Gewalt, für deren PartnerInnen, Angehörige
sowie für HelferInnen, WissenschaftlerInnen und Interessierte. Sie
besteht seit Januar 2001 und befindet sich weiter im Aufbau.
Ziel dieser Seiten ist es, durch die Bereitstellung von Informationen den
Bewältigungsprozess von Opfern sexueller Gewalt direkt und indirekt
zu unterstützen. Im Zentrum stehen hierbei die Angebote und Möglichkeiten
des Internet (derzeit begrenzt auf deutschsprachige Inhalte). [Last Update:
14.03.06]
"Hallo! Wir sind ein Forum für Verbündete und Überlebende von Gew*lt/s*x. Gew*lt. Das Forum dient dem Austausch von Betroffenen, der Stärkung von Verbündeten und der Annäherung mit Menschen, die sich als Interessierte (also weder Betroffene noch Verbündete) mit dem Thema Gew*lt auseinandersetzen wollen. Jeder ist willkommen, der sich ernsthaft mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen möchte, egal ob m oder w, multi oder uno. Fakes werden allerdings sofort gelöscht. Wenn Ihr Lust habt, dann schaut doch mal vorbei und macht mit unter http://verbuendete.homesites.de!" [Eintrag 07.03.06; Last Update 20.04.08]
Ein Angebot vom Team der Webpräsenz www.trotz-allem.de: Oft ist es Opfern von sexueller Gewalt nicht möglich, eine eigene Homepage mit ihren Erfahrungen zu erstellen. Durch den Eintrag bei www.denic.de würden Name und Adresse bekannt und sie wären vor eventuellen Nachstellungen der TäterInnen nicht sicher. Deshalb hat sich das Team von trotz-allem.de dazu entschlossen, ein kostenloses Angebot über eine Subdomain zu machen. Damit tritt nur das Team namentlich in Erscheinung. Dieses Angebot ist uns durch die Unterstützung von www.Regenbogenwald.de und www.webhostone.de ermöglicht worden.
Turtle hat mit ihrer Seite Rückenwind ein sehr persönliches Domizil für Lesben u.a. geschaffen, die in bestimmten Situationen des Lebens mal richtig Hilfe brauchen...
Frans Seite - Dies ist die Geschichte eines Missbrauchs. Die Geschichte von Schmerzen. Die Geschichte von Verfolgung. Die Geschichte von Trauer. Die Geschichte von Auswirkungen. Die Geschichte vom heutigen Leben. Die Geschichte von Hoffnung. Die Geschichte von neuem Lebensmut.
Schotterblume - Kontakt - und Informationsstelle für Opfer von seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt in der Kindheit und Partnerschaft e.V.
Celline (Hetera) hat 1999 eine sehr umfangreiche Seite zum Thema Selbsthilfe bei Missbrauch ins Leben gerufen. Die Seite lebt von den Beiträgen ihrer BesucherInnen, Celline passt aber auf, dass keine Täter / Gewaltverherrlicher o.ä. zu Wort kommen
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Donna Vita - pädagogisch-therapeutischer Fachhandel, Spezialgebiet: Sexualisierte Gewalt Prävention, Folkmanis® Handspieltiere
Antrag "Kampagne Lesbenrechte sind Menschenrechte"
Die AG "Lesbenrechte" bei Terre des Femmes
(TDF) stellt auf der nächsten Mitfrauenversammlung
vom 31. März bis 2. April 2006 in Kassel den Antrag, das
Thema "Lesbenrechte sind Menschenrechte" als Kampagnenthema
der Frauenrechte-Organisation aufzunehmen. Bei Antragsannahme
wäre der Kampagnenbeginn am 25. November 2008; eine Kampagne
dauert bei TDF zwei Jahre, zur Zeit läuft die Kampagne "Ehrenmorde",
im November startet die Kampagne "Gegen häusliche Gewalt".
Seit zwei Jahren arbeitet die AG Lesbenrechte innerhalb von TDF.
Im vergangenen Jahr wurde der Satzungszweck um "Sexuelle
Identität" erweitert und in jedem TDF-Heft ein Aspekt
des Themas beleuchtet. Die AG "Lesbenrechte" hofft
auf breite Unterstützung in Kassel für ihren Antrag.
Abwesende Mitfrauen von TDF können ihr Stimmrecht an Mitfrauen
ihres Vertrauens übertragen. Förderinnen können
den Antrag durch einen Brief an die TDF-Geschäftsstelle
unterstützen. Weitere Informationen: lesbenrechte@frauenrechte.de [27.02.06]
Broken Rainbow erhält
für weitere zwei Jahre europäische Fördermittel. Im Fokus
der vor uns liegenden Arbeit stehen lesbische Frauen, die in
ihrer Partnerinnenschaft Gewalt ausüben. Bis jetzt wurde
die Gewalt in lesbischen Beziehungen vor allem über die Erfahrung der von Gewalt
betroffenen Frauen analysiert. Wir wollen diesen Blickwinkelt um den der
gewaltausübenden Frauen erweitern. Es wird eine Lehr-CD-Rom erarbeitet
werden, die Multiplikator/innen und anderen Fachleuten das Thema "Gewalt
in lesbischen Beziehungen" näher bringt.
Kontakt weiterhin über: Broken Rainbow e.V. Frankfurt, Tel.: 069-70794300
[06.01.06]
Broken Rainbow
e.V. hat Einrichtung in Frankfurt eröffnet. Arbeitsschwerpunkt:
Beratung und Selbsthilfegruppen für Frauen und Lesben, die in
ihrer Partnerschaft Gewalt ausüben oder erleben
Broken Rainbow e.V., der Bundesverband lesbischer und lesbisch-schwuler
Anti-Gewalt-Projekte, eröffnete am Freitag, den 21. November 2003 feierlich seine Räume im
Frankfurter Öko-Haus.
Zu den Gästen zählten Vertreterinnen der Stadt Frankfurt, der Polizei
sowie Kollegen/innen aus anderen Beratungsstellen und Freunde/innen aus der lesbisch-schwulen
Szene.
Broken Rainbow–Frankfurt ist ein in Deutschland bislang einmaliges Modellprojekt
zu Hasskriminalität und Häuslicher Gewalt in lesbischen und transidenten
Beziehungen. Die Mitarbeiterinnen bieten den (lesbischen und transidenten) Opfern
von Gewalt
Beratung und leiten zudem Selbsthilfegruppen an. Die Gruppen richten sich an
Frauen, die in ihrer Partnerschaft Gewalt ausüben, sowie an Lesben, die
in ihrer
Partnerschaft Gewalt ausüben oder erleben. Betroffene Frauen/Lesben können
die
Beratung bereits jetzt in Anspruch nehmen. Anmeldungen für die Selbsthilfegruppe,
die im Januar 2004 anläuft, sind Ende Dezember möglich. Die Mitarbeiterinnen
von Broken Rainbow–Frankfurt bringen in ihre langjährige fachliche Erfahrungen
aus dem EU Projekt „Gewalt gegen Lesben“ mit. Dieses Projekt,
dessen Förderung Ende 2003 ausläuft, machte sich u.a. mit einer Plakatkampagne
zu Vorurteilen gegenüber Lesben (2002) und einem Kongress zur Gewalt in
lesbischen
Beziehungen (2003) einen Namen.
Broken Rainbow hofft auf Förderung durch den Bund und künftige EU-Gelder.
Denn
der Sozialabbau in Hessen und im ganzen Land verhindert derzeit die notwendige,
flächendeckende psychosoziale Versorgung der Gewaltopfer sowie den Frauen,
die
Gewalt ausüben.
Die Bundesgeschäftsstelle von Broken Rainbow e.V. eröffnete bereits
im Frühjahr
2003 in Berlin. Kontakt: Broken Rainbow e.V., Bundesverband lesbischer und
lesbisch-schwuler Anti-Gewalt-Projekte, Modellprojekt Frankfurt/Main, Kasseler
Str. 1a, 60486 Frankfurt/Main,
Tel. 069-70794300,
Fax: 069-70794345, eMail: frankfurt@broken-rainbow.de
Rechtliche Möglichkeiten zum Schutz vor Gewalt in gleichgeschlechtlichen
Beziehungen, Flyer
aus Hessen zum Gewaltschutzgesetz als PDF-Datei ![]()
Gegen hate-crime-Gesetze - für ein Antidiskriminierungsgesetz. Juristen und Polizisten diskutieren auf Frankfurter Fachtagung am 25.11.2001 über "Gewalt gegen Lesben - Wahrnehmung und Lebenswirklichkeit"
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Frauennotrufe in Hessen - Wir sind zuständig für alle Mädchen und Frauen die versuchte oder vollendete Vergewaltigung sexuelle Nötigung sexuelle Belästigung Exhibitionismus Bedrohung Körperverletzung Terror durch Ex-Partner/Ex-Ehemänner erlebt haben, erleben oder befürchten. Einige ländliche Beratungsstellen bieten zudem ein Angebot für Mädchen und Frauen, die Opfer von sexuellem Missbrauch/sexueller Kindesmisshandlung wurden. Auch Angehörige, Freunde, Vertrauenspersonen, Fachkräfte und MultiplikatorInnen, können sich an uns wenden.
Münster: Zartbitter Münster e.V. - Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt für Jugendliche ab 14 Jahren, Frauen und Männer