22.08.07: Hirschfeld-Eddy-Stiftung- Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Achtung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender voranzubringen, international Menschenrechtsarbeit zu unterstützen, Menschenrechtsverteidigern aktiv zu helfen sowie Aufklärung und den Abbau von Vorurteilen zu fördern. Die Idee der Stiftungsgründung entstand im Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), der das Projekt auch organisatorisch unterstützt. Der LSVD hat sich in den letzten Jahren verstärkt in der internationalen Menschenrechtsarbeit engagiert. 2006 hat der Verband offiziell Beraterstatus bei den Vereinten Nationen erhalten. Daran will die Hirschfeld-Eddy-Stiftung anknüpfen. Es wird angestrebt, gemeinsam mit anderen Menschenrechtsorganisationen die Arbeit der Stiftung zu entwickeln.
[11.03.07] filia.
die frauenstiftung, die erste
von Erbinnen und anderen Frauen in Deutschland gegründete Gemeinschaftsstiftung
von Frauen für Frauen,
hat am 31. Mai 2002 ihre Tätigkeit aufgenommen. filia versteht sich
als innovative, gesellschaftskritische Stiftung und fördert Frauenprojekte
weltweit.
filia fördert da, wo andere zurückschrecken. filia unterstützt
unter anderem Opfer geschlechtsspezifischer Verfolgung, Migrantinnen in Deutschland,
kriegstraumatisierte Frauen und lesbische Frauen. Erste Förderprojekte
waren SEKA (Arbeit mit kriegstraumatisierten Frauen in Ex-Jugoslawien), ADEFRA,
Erfurt (Mädchentheaterprojekt gegen Rassismus), ASTRAEA (Internationaler
Fond für sexuelle Minoritäten).
L-mag hat
ein Gespräch mit Mitgründerin Ise Bosch aus der Familie
des Bosch-Elektrokonzerns geführt:
"Wir Lesben mit Geld tun
gut daran, Lesbenorganisationen zu unterstützen,
weil wenn nicht wir, wer dann. Und allen Lesben in Deutschland sollte bewusst
sein, dass wir in einer äußerst privilegierten Situation leben." In
Indien oder in arabischen Ländern komme ein Coming-out häufig
einem Todesurteil gleich. "Und Organisationen von homosexuellen und
transsexuellen Frauen und Männern in diesen Ländern finanziell
zu unterstützen, ist für viele große Stiftungen ein Tabu",
sagte Ise Bosch. (...) "Es gibt sehr viele Lesben, die geerbt haben
oder erben werden." (Zitiert nach L-mag März/April 2007, S.
15f)
Mit der Initiative PROJEKT ZUKUNFT STIFTEN beschreiten wir einen zukunftsweisenden Weg. Die sozialen Sicherungssysteme in unserem Land sind einem radikalen Wandel unterworfen. Wir werden Projekte, die sich der Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen sowie der Akzeptanz- und Selbsthilfeförderung annehmen, stärker als bisher mit eigenen Mitteln absichern müssen. Unser bürgerschaftliches Engagement ist gefragt. Und unsere aktive Solidarität mit jenen Mitgliedern aus der Gemeinschaft, die mit Problemen zu kämpfen haben, die durch den Minderheitenstatus verursacht sind.
Dabei können wir uns nicht allein auf das Wohlwollen von Seiten des Staates verlassen. Wir müssen unabhängiger von politischen Rahmenbedingungen werden und aus eigener Kraft nachhaltige Strukturen schwuler und lesbischer Selbstorganisation schaffen und erhalten.
Deshalb wollen wir Sie gerne ermutigen, Zeichen aktiven bürgerschaftlichen Engagements zu setzen und Ihre Ideen sowie Ihre Möglichkeiten in einen Prozess einzubringen, der Stifterengagement in schwulen und lesbischen Lebenszusammenhängen voranbringt.
Die Frankfurter
Stiftung maecenia für Frauen in
Wissenschaft und Kunst hat sich der Förderung von Frauen verschrieben,
die zukunftsweisende Projekte auf allen Gebieten der Wissenschaft, Kunst
und Kultur verfolgen. Insbesondere unterstützt maecenia Projekte,
die sich aus der Perspektive von Frauen kritisch und konstruktiv mit der
Gesellschaft auseinandersetzen und die interdisziplinär angelegt sind.
maecenia
will damit die Präsenz von Frauen in Wissenschaft und Kunst
zu Gunsten einer anderen gesellschaftlichen Entwicklung stärken. [11.03.07]
Sappho Frauenwohnstiftung - Ziel der Stiftung ist es, Vermögen zu sammeln, um Wohnraum und neue Lebensformen für Lesben zu entwickeln. [11.03.07]