Abschlussbericht der Pilotstudie „Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen von homosexuellen Jugendlichen in Deutschland“pdf Download der Studie als PDF...

Schon allein das Vorwort klingt erfreulich vielversprechend: 

Vorwort
Der Titel des vorliegenden Abschlussberichtes lässt erwarten, dass sich die Inhalte und Ergebnisse der durchgeführten Pilotstudie ausschließlich auf die Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen von „homosexuellen Jugendlichen" beziehen werden. Diesbezüglich bedarf es zu Beginn der Lektüre einiger Erklärungen, um das Lesen des Abschlussberichtes zu erleichtern bzw. ein besseres Verständnis zu ermöglichen. 
Zum einen wird im folgenden Abschlussbericht nicht von „homosexuellen Jugendlichen" die Rede sein. Aufgrund fehlender neutraler Begriffe werden überwiegend die Eigenbezeichnungen „Lesbe/lesbisch" und „Schwuler/schwul" verwendet.

Diese ersetzen die früheren, im wissenschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Kontext genutzten Begriffe „Homosexuelle/homosexuell". Diese können nicht mehr als zeitgemäß erachtet werden, da sie erstens als pathologisierend wahrgenommen werden können und zweitens lesbische Frauen ausschließen, da „Homosexuelle" in der öffentlichen Wahrnehmung/Darstellung beinahe ausschließlich schwule Männer sind. Drittens assoziiert der Begriff stark auf Sexualität, wodurch impliziert wird, dass vorrangig das Geschlecht des_r Intimpartner_in bedeutsam ist; die kultur- und identitätsstiftende Komponente gleichgeschlechtlicher Lebensweisen wird hierdurch negiert.
Der Titel der Pilotstudie bleibt allerdings unverändert, da nachträglich keine Änderung mehr vorgenommen werden kann.

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