Ravensbrueck Gedenkkugel Foto Konstanze GerhardDie Initiative "Autonome feministische FrauenLesben aus Deutschland und Österreich" setzt sich seit langem dafür ein, eine Gedenkkugel für die „verfolgten und ermordeten lesbischen Frauen im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbrück dauerhaft zu verankern’. Mittlerweile haben 519 Personen und Organisationen aus 27 Ländern unterschrieben! Vielen Emails waren interessante und berührende Geschichten und Ermunterungen angehängt. 

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Johanna von Elberskirchen, aus der Zeitschrift “Kinderheil” 1905 (Bildquelle: Aus: Zeitschrift Kinderheil 1905, Wikipedia)Der Liebe wegen - eine informative und sehr schön gestaltete Webseite über Menschen im deutschen Südwesten, die wegen ihrer Liebe und Sexualität ausgegrenzt und verfolgt wurden. 

Menschen im deutschen Südwesten wurden wegen ihrer Liebe und Sexualität im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit ausgegrenzt und verfolgt. Neben Personen, die Liebes- und Sexualbeziehungen zu jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern oder Nichtdeutschen eingegangen waren, betraf dies gleichgeschlechtlich Liebende, um die es auf der Homepage geht.

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170123 Forschung Rheinland Pfalz Langfassung finalNach vier Jahren Forschungsarbeit ist jetzt die allererste Studie über Repression und Diskriminierung von lesbischer Liebe und mann-männlicher Sexualität in einem Flächenland der Bundesrepublik nach 1945 erschienen. Das Land Rheinland-Pfalz hat dieses Pilot-Projekt beauftragt, der Historiker Dr. Günter Grau, Berlin, und die Historikerin Dr. Kirsten Plötz, Hannover, haben geforscht.

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Einweihung Ehrengrab Hilde RaduschGrab Hilde RaduschHeute Nachmittag wurde in Berlin-Schöneberg auf dem Alten St.-Matthäus Kirchhof die Grabstätte von Hilde Radusch als Ehrengrab des Landes Berlin eingeweiht. 

Fotos findet Ihr hier: https://twitter.com/mhstiftung/status/795293584396349440

Wir dokumentieren die Rede von Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, im Wortlaut.

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Onlineportal zur Geschichte von LSBTTIQ in Baden und WürttembergDie Geschichte von LSBTTIQ in Baden und Württemberg: Das meint die Geschichte lesbischer, schwuler, bisexueller, queerer, transgender, trans- und intersexueller Menschen in Baden und in Württemberg. Schwerpunkt ist die Zeit des Nationalsozialismus und der frühen Bundesrepublik. http://www.lsbttiq-bw.de/

Ziel des von der Landesregierung finanzierten Portals ist es, die Öffentlichkeit über das oft auch durch staatliche Stellen begangene Unrecht zu informieren und aufzuklären. Zeitzeugen haben über das Onlineportal zudem die Möglichkeit, aktiver Teil des Forschungsprojekts zu werden. Sie können ihre Lebensgeschichte erzählen, Dokumente einreichen oder sich interviewen lassen.

Erarbeitet wurden die Forschungsergebnisse von der Universität Stuttgart, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) sowie dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ).

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Gedenkkugel im Garten des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück, Foto: Konstanze GerhardWir brauchen Unterstützung in Form einer Mitzeichnung! Bitte schreibt bis zum 6.6., spätestens bis zum 10.6.2016, wenn Du/Ihr/Sie unseren Antrag für den Verbleib der Gedenkkugel im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück (Brandenburg) unterstützen wollt, an: Gedenkkugel@gmx.de unter Angabe des Namens eurer Organisation oder Name und Tätigkeit (Einzelpersonen)

Zum Hintergrund:

Bereits seit den 80er Jahren gibt es Bemühungen von Lesbengruppen und -organisationen, Historikerinnen und Aktivistinnen einen Gedenkort in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zu schaffen für die lesbischen Frauen, die im Frauenkonzentrataionslager Ravensbrück und im Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen Uckermark verfolgt und ermordet wurden.

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lesbengeschichte.orgZum 10-jährigen Jubiläum des mehrsprachigen Online-Portals lesbengeschichte.org im November 2015 zieht Ingeborg Boxhammer, Historikerin und eine der beiden Gründerinnen, eine positive Bilanz über das Webprojekt, das in dieser Form einzigartig ist: 

„Von Anfang an wurde das Portal, das kostenlos und werbefrei mehrsprachige Inhalte zu Lebensgeschichte und zu Lesbenfilmgeschichte anbietet, mit wohlwollender Aufmerksamkeit und Interesse begleitet. Wir freuen uns, dass unsere Seiten aus allen Teilen der Welt angeklickt werden.“

Die Politikwissenschaftlerin Christiane Leidinger erläutert zum Ziel des Projekts:

„Historische Entwicklungen werden nach wie vor dominant aus einer heterosexuellen Perspektive gedacht. Auch Persönlichkeiten in der Geschichte wird stets Heterosexualität unterstellt. Mit dem Portal schreiben wir Lesben kritisch in die Geschichte ein und machen sie sichtbar. Die Texte beschreiben individuelle Lebensgeschichten und kollektive Zusammenhänge frauenliebender Frauen und Trans* und betten diese in gesellschaftliche Entwicklungen ein.“

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(zu 7.:) Lesbische Satire im "Simplicissimus": Jubel auf Lesbos 30.01.1928Durch die Digitalisierung von alten und damit urheberrechtsfreien Büchern und Zeitschriften sind, von der lesbischen und schwulen Geschichtswissenschaft weitgehend unbeachtet, auch unzählige lesbische Quellen zugänglich geworden. In einer neuen und kostenlosen Online-Bibliographie, zusammengestellt von Erwin In het Panhuis unter Mitarbeit von Jakob Michelsen und Ulrich Ch. Blortz sind nun rund 4.200 Buch- und Zeitschriftenbeiträge über männliche und weibliche Homosexualität unter http://www.erwin-in-het-panhuis.de/online-bibliographie-zur-homosexualit%C3%A4t/ zusammengeführt. Die Bibliographie enthält mehrere hundert zum Teil unbekannte lesbische historische Quellen. 

Die Verlinkungen führen mit einem Klick zu den Scans der jeweiligen Originale. Die so verlinkten Beiträge enthalten viele bekannte und unbekannte schwul-lesbische Geschichten. So findet man hier nicht nur die homopolitischen Emanzipationsschriften von Karl Heinrich Ulrichs ab 1864 und von Johanna Elberskirchen im Volltext, sondern auch einen Steckbrief der Stadt Frankfurt, die Ulrichs 1863 wegen widernatürlicher Unzucht zur Fahndung ausschrieb. Was sagte August Bebel im Reichstag 1898 zur Homosexualität und wie wurde lesbisches Leben vor mehr als 100 Jahren beschrieben? Die entsprechenden Dokumente sind nun als Scans des jeweiligen Originals kostenlos abrufbar. Auch die folgenden Geschichten entstammen dieser Bibliographie, sind in der neueren Homosexuellenbewegung weitgehend unbekannt und vermitteln, wie spannend lesbische Geschichte sein kann.

Einige Beispiele:

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Eine wichtige und bedeutsame Rede für und über lesbische Frauen und ihre Verfolgung hielt Anne Simon (Vorstand Wupperpride e.V.; beauftragte Ansprechperson für das Zeitzeug_innen-Projekt der ARCUS-Stiftung) bei der Gedenkveranstaltung am Mahnmal "totgeschlagen – totgeschwiegen, den schwulen und lesbischen Opfern des Nationalsozialismus" am 27. Januar 2015 in Köln

Quelle: http://www.wupperpride.de/gedenkveranstaltung-am-mahnmal-totgeschlagen-totgeschwiegen-den-schwulen-und-lesbischen-opfern-des-nationalsozialismus-in-koeln/

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Femory

Femory trainiert das feministische Gedächtnis besteht aus 32 Bildkärtchenpaaren, also aus insgesamt 64 Kärtchen, auf denen 32 verschiedene Zeichen abgebildet sind, die in der Neuen Frauen- und Lesbenbewegung als Symbole benutzt wurden und werden. Zum Spiel gehört weiterhin eine 38seitige Begleitbroschüre, in der die Entstehung und Herkunft der Frauen- und Lesbenzeichen erklärt wird. Die Zeichen sind ein Spiegelbild der Entwicklung und Ausdifferenzierung der Bewegung in unterschiedliche Projekte und Initiativen, vorwiegend in der BRD und in Österrreich.

Femory wurde kreiert von Margit Hauser/STICHWORT und Rita Kronauer/Frauenarchiv ausZeiten (Bochum)

Unkostenbeitrag EUR 19,-- plus Versandkosten

Bestellen bitte unter Angabe der vollständigen Postanschrift bei: info@auszeiten-frauenarchiv.de oder margit.hauser@tele2.at 

 

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Frankfurter Engel, Mahnmal HomosexuellenverfolgungErinnerung an Verbrechen der Vergangenheit, Mahner für die Zukunft

„Homosexuelle Männer und Frauen wurden im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Die Verbrechen wurden geleugnet, die Getöteten verschwiegen, die Überlebenden verachtet und verurteilt. Daran erinnern wir in dem Bewusstsein, dass Männer, die Männer lieben, und Frauen, die Frauen lieben, immer wieder verfolgt werden können.

Frankfurt am Main, Dezember 1994" (Sockelinschrift des „Frankfurter Engels")

„Der ‚Frankfurter Engel' erinnert seit 20 Jahren eindrücklich an die Verfolgung und Ermordung von Lesben und Schwulen während des Nationalsozialismus, aber auch in der jungen Bundesrepublik. Als Ort des Gedenkens inmitten der Stadt mahnt er gleichzeitig, sich der Ausgrenzung und Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Menschen in Gegenwart und Zukunft zu widersetzen. Den sechs Initiatoren des Engels ist es zu verdanken, dass diese Erinnerung wach gehalten wird", so Kai Klose, lesben- und schwulenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen in einer Pressemitteilung vom 10. Dezember 2014.

Der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches (StGB) stellte Homosexualität unter Strafe. Er galt bis 1969 in der von den Nationalsozialisten verschärften Form auch in der Bundesrepublik fort und wurde erst 1994 vollständig gestrichen. „Es war eine richtige und wichtige Entscheidung des Hessischen Landtags, sich 2012 mit einem von allen Fraktionen getragenen Beschluss bei den Opfern des Paragraphen 175 zu entschuldigen. Und es ist gut, dass die Bundesregierung prüft, wie sie rehabilitiert werden können", ist sich Klose sicher.

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forum homosexualitaet muenchenEinige geschichtsbegeisterte Lesben und Schwule gründeten im April 1999 das forum homosexualität münchen e.v. - Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur. Seitdem arbeiten wir erfolgreich daran, aktuelle kulturelle und wissenschaftliche Beiträge und Erkenntnisse zu Alltag, Kultur und Geschichte von Lesben und Schwulen zu fördern, zu sammeln und für weitere Forschungen, aber auch für die breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir erhalten finanzielle und ideelle Unterstützung durch die Stadt München.

Wir wollen erinnern: An die Männer und Frauen, die als Homosexuelle verfolgt wurden und an diejenigen, die früher und bis heute, zum Beispiel in der Neuen Frauen-/Lesben und Schwulenbewegung  aktiv für Bürgerrechte von Schwulen, Lesben und Transgender eingetreten sind. Wir wollen uns austauschen: Mit all denjenigen, die sich heute gestaltend am lesbisch-schwulen Leben, an unserer Kultur und an der Forschung zu LGBTI- Themen beteiligen. 

Wir wollen damit allen Lesben, Schwulen und Transgender, ob jung oder alt, ermöglichen, sich und ihre Vorgänger in ihrer Rolle als gesellschaftliche Minderheit als historische Subjekte, als GestalterInnen dieser Gesellschaft zu erleben. 

 

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Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld startete 2014 unter dem Namen Archiv der anderen Erinnerungen® ein Video-Archiv mit Zeitzeug_innen-Interviews und mit individuellen Erfahrungen und Erinnerungen zu LSBTI*-Lebensgeschichten seit den 1950er und 1960er Jahren. Die Mehrheit lesbischer und schwuler, bisexueller, trans* und inter* Menschen blieb jahrzehntelang allein mit der Erinnerung an ihre Lebensgeschichten. Das Zeitzeug_innen-Interview-Projekt schließt mit ihnen ein Bündnis für Zeugenschaft. Ihre Lebenserfahrungen bedürfen der Wertschätzung und verdienen Respekt. Höchste Zeit, sie zu bewahren.

Kooperationspartner_innen und Unterstützer_innen:

Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung beim Berliner Senat, Spinnboden-Lesbenarchiv, Schwules Museum, Fachverband Homosexualität und Geschichte (FHG), ARCUS-STIFTUNG, Forschungsstelle Archiv für Sexualwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Institut für interkulturelle Pädagogik an der Technischen Universität Chemnitz, Stiftung Akademie Waldschlösschen

Kontakt: Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Archiv der anderen Erinnerungen, persönlich/vertraulich: z.Hd. Herrn Litwinschuh, Mohrenstr. 63, D-10117 Berlin, Telefon: 030 – 212 343 76-0, Telefax: 030 – 212 343 76-2, E-mail: zeitzeug_innen[at]mh-stiftung.de

 

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Das Webportal „Queer History" stellt multimediale Lernangebote zu Themen queerer Geschichte für den Unterricht wie für die außerschulische Bildung bereitDas Webportal „Queer History" stellt multimediale Lernangebote zu Themen queerer Geschichte für den Unterricht wie für die außerschulische Bildung bereit. Ziel des Portals ist es, die Bildungsarbeit zur queeren Geschichte zu unterstützen. Im Februar 2014 findet in Berlin zum ersten Mal ein Queer History Month (QHM) statt.
Das Portal wurde 2012 konzipiert und im Laufe des Jahres 2013 mit Lernangeboten und einem Audiostadtrundgang bestückt, mit einem Layout versehen, programmiert und verbessert. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin. Zielgruppen der Queer History Website sind Schüler_innen, schulische Lehrkräfte, außerschulische Einrichtungen, Forschende sowie alle, die sich für queere Geschichte interessieren.

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LESGenden - lesbische Geschichte(n)Lesgenden sammelt Geschichten von und über lesbische Frauen, die jede auf ihre Art etwas dazu beigetragen haben, dass unser Leben heute so sein kann wie es ist. Egal, ob es die Bar-Besitzerin ist, die in den Nachkriegsjahren einen heimlichen Treffpunkt für Lesben schuf. Oder die Band, die mit Protestsongs und Aktionen die heterosexuelle Gesellschaft provozierte. Die Verlegerin, die schon in der miefigen Kohl-Ära Bücher offen lesbischer Autorinnen rausbrachte. Oder die Frau, die in der Landlesbenbewegung eine besondere Form der Gemeinschaft lebte - wir wollen sie alle.

Zu sehen auf unserem YouTube-Kanal (https://www.youtube.com/LESgenden) und auf phenomenelle.de. Diese LESgenden warten darauf, euch ihre Geschichte zu erzählen:

  • Carolina Brauckmann, Historikerin und Singer-Songwriterin
  • Sarah Dienstag, Vloggerin von The Nosy Rosy
  • Susi Beckers, Mitgründerin der Golden Girls in Köln
  • Ulrike Anhamm, Herausgeberin der legendären Zeitschrift "lespress"
  • Dr. Laura Méritt, Sexaktivistin
  • Ipek Ipekçioğlu
  • Mahide Lein

Facebook Fanseite: http://www.facebook.com/LESgenden

LESGenden ist eine Kooperation von phenomenelle mit der Filmproduktionsfirma Sistas Inspiration und der Journalistin Sandra Doedter.

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Das Schwule Museum zieht um!Ab heute, Samstag, dem 18. Mai 2013 finden Sie das Schwule Museum an einem neuen Standort: Lützowstraße 73, 10785 Berlin. Nach über 25 Jahren hat das Museum seinen Standort am Mehringdamm 61 in Berlin-Kreuzberg verlassen und bezieht ein neues Gebäude in der Lützowstraße 73 in Berlin- Tiergarten.
Eröffnet wird der neue Standort mit drei Ausstellungen. Die bisherige Dauerausstellung wird archiviert und stattdessen unter dem Titel Transformation eine Interimsausstellung bis Ende 2014 gezeigt. Die neue Dauerausstellung befindet sich derzeit noch in der Konzeptionsphase.

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gefunden auf lesbengeschichte.de
Das Schwule Museum in Berlin zeigt seit 1985 homosexuelles Leben in all seinen Facetten. Momentan befindet sich das Schwule Museum in einer wichtigen strategischen Neuorientierung: Geschichte und (Sub-) Kultur der lesbischen und queeren Bewegung werden Bestandteil des Schwulen Museums. Der erste Schritt in diese Richtung war die Ausstellung „L-Projekt“ im Sommer 2008, die bundesweit erstmalig die Politik und Kultur der politisch und künstlerisch sehr produktiven Berliner Lesbenszene seit Anfang der 1970er Jahre dokumentierte.
Die Präsentation der „Frauenbiografien“ ist ein weiteres Zeugnis für die schrittweise Umgestaltung der Dauerausstellung. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Exponaten werden sowohl vier Biografien von lesbischen Protagonistinnen als auch einige Höhepunkte aus dem vorangegangenen „L-Projekt“ gezeigt.

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Seit Ende 2005 ist die Lesbengeschichtsseite (www.lesbengeschichte.de) von Ingeborg Boxhammer (Bonn) und Christiane Leidinger (Berlin) nun schon online. Das mehrsprachige und unkommerzielle Portal präsentiert Leben und Werk Frauen liebender Frauen (und Trans*) sowie Einblicke in Subkultur und Politik im deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkt auf dem frühen 20. Jahrhundert. Auf den Seiten lassen sich außerdem Grundlagen und neue Spuren zum Thema „Lesben und Nationalsozialismus“ sowie zu Geschichtspolitik (Mahnmale, Gedenkstätten und Stolpersteine sowie andere Erinnerungsformen) nachlesen. Nach Jahren sortiert bietet das Portal Darstellungen zu Lesben, bisexuellen Frauen und Trans* in deutschsprachigen (ko-)produzierten Spielfilmen und ebenso Informationen zu Dokumentationen, Reportagen und Talkshows. Freundinnen schnellen Lesens und Stöberns finden fetzige Zitate zu Feminismus und Homosexualität und können sich in der Bildergalerie viele Fotos anschauen.

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Seit vielen Jahren sammeln die Frauen-/Lesbenarchive Quellen zur Frauenbewegungs-, Lesben- und Migrantinnengeschichte mit dem Ziel, sie dauerhaft zu
bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Bevor ihr beim Umzug oder Frühjahrsputz etwas wegwerft, prüft was ihr noch an Unterlagen, originalen Mitschriften, Rundbriefen, Protokollen, Korrespondenzen, Veranstaltungshinweisen, Flugblättern, Broschüren, Zeitschriften, Fotos, Plakaten, Stickern etc. aus früheren Aktivitäten oder Mitgliedschaften in Migrantinnen-, Frauen- oder Lesbengruppen habt und überlasst uns diese.
Dabei solltet ihr nichts ausschließen, sondern bedenken, dass für Außenstehende u. U. andere Dinge interessant sind als für die, die mittendrin stecken, und dass wir noch nicht wissen, wonach spätere Historikerinnen fragen werden. Der ida- Dachverband deutschsprachiger Frauen/ Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen schließt seit 1994 Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Hier erfahrt ihr auf alle Fälle, wo ihr eure Sachen abgeben könnt.
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Gegründet 2001 von Luise F. Pusch als Institut für Frauen-Biographieforschung in Hannover, ist FemBio seit 2004 ein steuerbegünstigter gemeinnütziger Verein. Die Große FemBio-Datenbank verzeichnet über 30.000 bedeutende Frauen aller Epochen und Länder, die nach zahlreichen Kriterien (circa 250 Attribute) durchsucht und verknüpft werden können. Seit 1982 wurden Daten gesammelt, täglich kommen neue hinzu. Sie wollten schon immer wissen, welche großen Frauen - mit Ihnen zusammen Geburtstag haben?  - in Bern geboren oder gestorben sind?  - Frauenbeziehungen hatten? - Einzelkinder waren? Auf diese und viele ähnliche Fragen bekommen Sie hier endlich Antwort. Kostenlos. Jederzeit.

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